WIENHAUSEN. David Harrington erzählt in der Klavier-Comedy „Der Barpianist“ die Geschichte eines jungen Mannes, der sein Studium gerade erfolgreich beendet hat. Nun sitzt er neben dem Telefon und wartet darauf, dass ein Musikmanager vorbeikommt und ihn berühmt macht. Erstaunlicherweise ruft niemand an. Auch fragt er sich verwundert, warum kein Produzent vor der Tür steht, um ihn reich zu machen. Dabei hatte er sich alles so hübsch vorgestellt.

Die Realität holt ihn ohne Zeitverzug ein: Der hoffnungsvolle junge Pianist muss Geld verdienen. Zunächst „überbrückt“ er die Flaute im Altersheim an der Ecke. Dort begeistert sein Klavierspiel nachmittags zu gedecktem Apfelkuchen mit Sahne. Nahtlos schließt sich dezente Unterhaltungsmusik in Hotelbars, Einkaufszentren und auf privaten Feiern an. In den Bars von Kreuzfahrtschiffen verbreitet er bedingungslosen Frohsinn und darf schließlich die Vertretung des Aushilfspianisten an einem kleinen Theater übernehmen.

David Harrington präsentiert den steinigen Weg eines Barpianisten witzig-mitreißend, poetisch und voller Emotionen. Der junge Pianist erlebt eine Fülle absurder Situationen und enttarnt die vermeintliche Glitzer-Welt von Musikern als harten Überlebenskampf. Anfangs unerfahren, reift er an den Wechselbädern des Alltags und lernt die Realität verstehen.

Wie ein roter Faden zieht sich die zentrale Frage durch das Stück: Schafft der junge Künstler allen Widrigkeiten zum Trotz noch den Sprung auf die Konzert-Bühne?

„Der Barpianist“ wird gespielt von David Harrington am Freitag, 29. September, 20 Uhr im Sommerefektorium des Klosters Wienhausen.  Karten im Vorverkauf gibt es zu 15 Euro (Kinder/Jugendliche 5 Euro) in der Kloster-Apotheke Wienhausen, bei Sternkopf&Hübel in Celle sowie im Antiquariat Cellensia sowie ab 19.30 Uhr an der Abendkasse.

 

 

 

 

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