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Blaulicht & Verkehr

„Kleine Füße – sicherer Schulweg“: Auch Eltern können Beitrag leisten

10.08.2018 - 13:05 Uhr     Externer Autor    0
Fotos: Peter Müller

HANNOVER/CELLE. Die Aktion „Kleine Füße – sicherer Schulweg“ steht unter dem Motto „Zur Schule möglichst zu Fuß“ und soll für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren, vor allem wenn Kinder das erste Mal allein im Verkehr unterwegs sind. Indem Grundschüler zu Fuß zur Schule gehen, sollen sie so früh wie möglich lernen, Gefahren des Straßenverkehrs einzuschätzen und mit ihnen umzugehen. Die Schulen können dies unterstützen, indem sie Schulwegpläne erstellen und auf die Gehwege die bekannten gelben Füße sprühen, die den Kindern den sichersten Weg zur Schule zeigen. Auch in Celle wurde die Aktion in Zusammenarbeit mit der Polizei durchgeführt.



Das diesjährige Schwerpunktthema sind „Elternhaltestellen“. Dieses Modell werde an der Albert-Schweitzer-Grundschule in Hannover bereits erfolgreich umgesetzt, heißt es aus dem Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Im August 2017 sei von einem auf Initiative des ADAC 2011 gegründeten „Runden Tisch Verkehrssicherheit in Hannover“ eine sogenannte Hol- und Bringzone für Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, eingerichtet worden. „Durch den Verkehr, der entsteht, wenn Eltern ihre Kinder zur Schule bringen und abholen, werden die Grundschüler zusätzlich gefährdet. Die Situation kann durch sogenannte Elternhaltestellen entschärft werden, die in einiger Entfernung von der Schule eingerichtet werden. Von diesen Haltestellen aus können die Schüler dann auf einem sicheren Weg selbstständig zur Schule gehen. Dies gibt den Kindern außerdem die Möglichkeit, zumindest einen Teil ihres Schulwegs zu Fuß zurückzulegen“, so das Ministerium.

„Damit gerade unsere Jüngsten sicher durch den Straßenverkehr kommen, ist es wichtig, sie auf diesem Weg zu unterstützen und gleichzeitig ihre Selbstständigkeit zu fördern. Als Eltern können wir unseren Kindern helfen, indem wir den Schulweg mit ihnen üben, sie dann aber allein gehen lassen. Vor allem sehe ich aber auch alle anderen Verkehrsteilnehmer in der Pflicht, nicht nur jetzt zum Schulanfang verstärkt auf Kinder im Straßenverkehr Rücksicht zu nehmen, sodass alle sicher an ihr Ziel kommen“, so Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Althusmann.

Das Niedersächsische Verkehrsministerium führt das Projekt gemeinsam mit dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, dem Kultusministerium sowie den Kooperationspartnern des ADAC Niedersachsen/ Sachsen-Anhalt, der Landesverkehrswacht Niedersachsen, den Gemeinde-Unfallversicherungsverbänden Braunschweig, Hannover, Oldenburg und der Landesunfallkasse Niedersachsen in diesem Jahr bereits zum 20. Mal durch.

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