CELLE. Neue Studien – insbesondere aus den USA – bilden einen Hintergrund für den Vortrag „Klimawandel: Weltuntergang nicht ausgeschlossen“ an der vhs Celle. In Kooperation mit der Initiative „Land in Sicht – Transition (LIST)“ hat die vhs den Dipl. Biologen Alexander Artmann zu einem Referat eingeladen. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, den 24. Mai, im Saal der vhs in der Trift 20; Beginn ist um 18.30 Uhr. Die Veranstaltung ist gebührenfrei, eine Anmeldung kann erfolgen über die Hompage der vhs unter 18ACE1271.

Zu dem Vortrag schreiben die Veranstalter: „Der menschengemachte Klimawandel hat unübersehbar begonnen, diesen Planeten nachhaltig zu verändern. Einige bereits beobachtbare Konsequenzen sind allgemein bekannt und werden breit diskutiert. Weniger bekannt ist aber, dass die Klimawissenschaft den Klimawandel durchaus nicht präzise vorhersagen kann. Es handelt sich vielmehr immer um Wahrscheinlichkeiten. Daraus folgt unmittelbar, dass der Klimawandel zwar harmloser werden könnte als angenommen, möglicherweise aber auch deutlich brutaler. Leider gibt es mehrere gute Gründe dafür, dass die schlimmeren Varianten vielleicht doch nicht so unwahrscheinlich sind, wie oft und unausgesprochen angenommen wird. Diese Zusammenhänge und die möglicherweise sich entwickelnden furchtbaren Folgen im ungünstigsten Falle sind Thema dieses Vortrags, wobei auf neue Studien – insbesondere aus den USA – eingegangen wird. Zwar ist es nicht sicher, dass sich der Klimawandel zum globalen Klima-Super-GAU auswächst, aber die Möglichkeit besteht. Und aufgrund der zeitlich verzögerten Dynamik geht es dabei letztlich um die Risiken, die wir bereit sind, unseren eigenen Kindern und Enkelkindern zuzumuten.“





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