Kolpingfamilien im Luftbrückenmuseum Faßberg

Gesellschaft Von Redaktion | am Di., 27.08.2019 - 23:21

FASSBERG. Peter Krzywkowski ist einer von denen, die als Kind die Berlinblockade der russischen Besatzungsmacht in der vom Krieg zerstörten deutschen Hauptstadt selbst miterlebt hat. Heute lebt er in Celle und hat sich mit den Kolpingfamilien St. Hedwig und St. Johannes, deren Vorsitzender er ist, an die Kriegsjahre erinnert, sowie danach an die Versorgung der Millionenstadt durch eine Luftbrücke der Westalliierten. Das Ende der Berlinblockade liegt jetzt 70 Jahre zurück, Anlass für die Celler Kolpingfamilien, das Luftbrückenmuseum in Faßberg zu besuchen.

Mit Vortrag, Dokumentarfilm und Führung zeigte Krzywkowski eindrucksvoll, wie die Westalliierten und Verbündete aus aller Welt damals nahezu im Minutentakt Versorgungsgüter  in die Hauptstadt geflogen haben – "eine einmalige Geste der Versöhnung und dem russischen Militär zum Trotz", so Krzywkowski.

Auf dem Museumsgelände ist auch ein sogenannter Rosinenbomber, eine Douglas C-47, ausgestellt. Die Kolpinger aus Celle wählten diese Kulisse für ein Erinnerungsfoto.

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