HERMANNSBURG. In wenigen Wochen startet der dritte Jahrgang KU 3/8 in der Hermannsburger St. Peter-Paul Kirchengemeinde. Ein Modell, bei dem die Kinder bereits im dritten Schuljahr den ersten Teil des Konfirmandenunterrichts absolvieren. Gerade in diesem Alter haben Kinder ein großes Interesse an biblischen Erzählungen und religiösen Fragestellungen. Weiterhin besonders ist: Der Unterricht findet in Kleingruppen zuhause statt und wird von einigen Eltern durchgeführt.

„Zu Beginn jedes Treffens wurde unser großer Küchentisch freigeräumt, ein Kreuz aufgestellt und eine Kerze entzündet“, sagt Heike Kühling, die als Mutter beim letzen Durchgang mit dabei war. Dann berichtet sie, wie sie gemeinsam mit den Kindern Geschichten aus der Bibel entdeckt hat. Manchmal wurde das Gehörte nachgespielt. Requisiten fanden sich im Haushalt schnell. Das Indianerzelt aus dem Garten musste genauso herhalten wie das Kuscheltier, das als Kälbchen geopfert werden sollte.

Und sie erzählt von tollen Gesprächen mit den Kindern. Die biblischen Geschichten mit Kinderaugen und -seelen neu zu entdecken hat auch ihr als Erwachsene sehr viel Freude gemacht und ihre Sicht auf den Glauben bereichert.
Für die betreuenden Eltern oder auch Paten finden monatliche Treffen statt, bei denen sie sich vorbereiten und über ihre Erfahrungen austauschen. Hier ist auch Pastor Waldemar Rausch dabei, der dieses neue Unterrichtsmodell begleitet und auch die monatlichen Familiengottesdienste verantwortet. Die KU-3-Zeit endet dann im Mai des nächsten Jahres. KU-3 wird als Konfirmandenzeit angerechnet, so dass der zweite Teil des Unterrichts im Jahr vor der Konfirmation entsprechend verkürzt ist.

Wer ein Kind in der 3. Klasse hat, das noch in diesem Jahr teilnehmen möchte, kann sich direkt an Pastor Rausch (Mail: waldemar.rausch@evlka.de) wenden.

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