KonfirmandInnen setzen Zeichen gegen Rassismus

Religion Von Extern | am Do., 22.07.2021 - 16:11

CELLE. „Ich bitte Euch alle: Hört zu und schaut nicht weg!“ ruft die Konfirmandin Leonie Spohr der Gemeinde in ihrer Predigt beim Gottesdienst der neuen HauptkonfirmandInnen in der Kreuzkirche zu. „Gott akzeptiert jeden so, wie er ist, also lasst uns ein Beispiel an Gott nehmen.“

Das Thema Rassismus und Ausgrenzung hatten die Konfis sich für „ihren“ Gottesdienst ausgesucht, Anspiele aus dem Leben, Gebete, Predigt, selbst verfasst. Konfirmandin Emma veranschaulicht bei der Mitmach-Aktion, dass zugefügte Verletzungen nicht mehr wieder weggehen, auch wenn man es anschließend wieder gut machen möchte. Leonie ermutigt: „Du hast die Macht, Menschen zu helfen und Hoffnung zu schenken. Lass deinen Zorn nicht an Menschen aus, die es sowieso schon schwer haben. Ich bitte dich – und Gott! Amen.“

Selbstgebackene Kuchen und Pizza der Konfis brachten nach dem Gottesdienst Spenden in Höhe von 400 Euro ein, die dem Evangelischen Kinder- & Jugendwerk „Die Arche“ zugutekommen, das sich für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in verschiedenen deutschen Städten einsetzt. Mit dem Ziel, Kinder stark zu machen, gestaltet die Arche Freizeitangebote und Feriencamps, Hausaufgabenbetreuung und Lernförderung.