CELLE. Am Freitag, 4. Mai, um 19.30 Uhr findet in der Neuenhäuser Kirche, Kirchstr. 50 in Celle ein ganz besonderes Konzert statt. Aeham Ahmad, geboren 1988, „erzählt“ seine Lebensgeschichte in Töne gefasst: von seiner Kindheit in Yarmouk, (damals palästinensisches Flüchtlingslager vor Damaskus); von seinem vor Jahren aus Palästina nach Syrien geflohenen, blinden Vater, der
sich als Instrumentenbauer eine neue Existenz aufgebaut und an seinen Sohn die Liebe zur Musik weitergegeben hatte; von seinem Musikstudium in Damaskus und Homs, das durch den Bürgerkrieg ein Ende fand; von der Zerstörung Yarmouks durch Terror und Bomben, und wie er sein Klavier zwischen die Trümmer stellte, und mit Kindern sang und spielte, um ihnen Mut und Hoffnung zu
schenken, … bis IS-Kämpfer sein Klavier verbrannten und er fliehen musste.

Davon erzählen seine Klavier-Fantasien, „übersetzt“ durch die Moderation seiner Freunde Mechthild und Hans Karl Henne. Der europaweit gefeierte Pianist ist überzeugt: “Wir können die Welt durch die Kraft der Musik verändern“. Für sein Engagement
„music for peace“ wurde er ausgezeichnet mit dem „Internationalen Beethoven-Preis für Menschenrechte“. Zu diesem Abend laden die Celler Gruppe von Amnesty International und die Neuenhäuser Kirchengemeinde herzlich ein. Der Eintritt ist frei! Um Spenden wird gebeten!

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