HERMANNSBURG. Bis auf den letzten Platz gefüllt war die „AnsprechBar“ in Hermannsburg, als der eigens aus Paris angereiste Weltmusiker Youssouf Karembé auftrat. Im Rahmen der Fotoausstellung „Afrika erzählt“ von Heike Edelburg, die noch bis zum 25. November 2018 zu sehen ist, präsentierte Youssouf Karembé traditionelle Lieder aus Mali mit moderner Gitarrenbegleitung.

Unterstützt wurde er von Morino Koné auf der afrikanischen Djembé. So entstand mit nur zwei Instrumenten ein ganz eigener Stil von besonderer atmosphärischer Dichte. Das Konzert begann mit ernsteren Liedern in der Sprache der Dogon, einer in Karembés Heimatregion im Osten Malis lebenden Ethnie. Karembé nahm deren Lieder auf, lernte von wichtigen Vertretern dieser Musik und ließ sich von ihnen zu eigenen Kompositionen inspirieren. Durch seine Übersetzungen ließ Youssouf Karembé sein Publikum am Inhalt der Lieder teilhaben.

Nach einer kurzen Pause ging es dann lebendig weiter. Das Publikum wurde aufgefordert, zu singen und mitzutanzen. Wer nicht tanzen konnte oder wollte, klatschte oder probierte sich an Kleinpercussions aus. „Es war fast wie in den Straßen und auf den Plätzen Westafrikas“, meint Heike Edelburg, die zu diesem Konzert eingeladen hatte und sich über die große Resonanz freute. Der gelungene afrikanische Abend endete mit einer Tanzperformance des Musikers, bei dem das Publikum begeistert mitwirkte, musikalisch begleitet an den Djembén von Morino Koné und Heike Edelburg.

Die Ausstellung ist freitags von 10:00 bis 12:00 Uhr und nach vorheriger Vereinbarung (Tel.: 05052/978769) am Abend oder am Wochenende geöffnet.

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.