CELLE. „Alle reden über den Islam, aber was wissen wir eigentlich wirklich über ihn? Und warum ist es uns eigentlich so wichtig, uns darüber zu unterhalten?“, fragt sich auch Jannik Veenhuis, renommierter Islamwissenschaftler aus Hamburg, im Rahmen seines Vortrages. Nur wenige Themen seien emotional derzeit so aufgeladen wie der aktuelle Islam-Diskurs in Deutschland. Ob Kopftuch, Moscheenbau, Umgang mit Muslimen, bis hin zu den Essgewohnheiten in Kindertagesstätten – in einer Kombination aus Basiswissen und einem kritischen Blick auf die Debatte geht der Islamwissenschaftler Jannik Veenhuis der Frage auf den Grund, wie eine gesamtgesellschaftliche Diskussion aussehen kann, welche Fehler es aus seiner Sicht zu vermeiden gilt und wohin die Gesellschaft sich bewegen könnte.

Jannik Veenhuis arbeitet als Referent, Moderator und Berater zu den Themen Islam, Migration und gesellschaftlicher Diskurs. Er veranstaltet interkulturelles Training und Fortbildungen. 2011 hat er den Verein LIQA e.V. gegründet, der sich für Begegnungen und Austausch mit Menschen aus Nordafrika einsetzt. Derzeit konzipiert er in einem interdisziplinären Team zusammen mit der CD-Kaserne Celle eine Wanderausstellung zum Thema antimuslimischer Rassismus und Islamismus.

Die Veranstaltung findet in der Halle 13 (Alter Pferdestall) der CD-Kaserne statt und ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Gefördert wird der Vortrag durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen es Bundesprogramm „Demokratie leben!“..

Datum: Do., 29. November 2018
Einlass: 17:30 Uhr, Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt frei
Ort: Halle 13 (Alter Pferdestall) auf dem Gelände der CD-Kaserne

Da der Diskurs über Muslime in Deutschland quer durch alle gesellschaftlichen Gruppen und Professionen geführt wird, bietet die CD-Kaserne am Dienstag, den 27. November von 15-18 Uhr einen interdisziplinären Fachkräfteworkshop mit Jannik Veenhuis zum Thema „Islam in Deutschland“ an. Dieser richtet sich an Fachkräfte aus allen Bereichen der Arbeit mit Menschen wie Pädagogik, Medien, Schule, Sozialarbeit, Gesundheitswesen, Sport, Verwaltung, Vereinswesen oder Justiz. Der Workshop bietet eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema, unter anderem mit dem Ziel, den Diskurs mit Abstand zu betrachten, Klarheit zu bekommen und sich mit dem eigenen, auch institutionellen, Umgang auseinanderzusetzen.

Anmeldungen zum Workshop nimmt Stefanie Fritzsche in der CD-Kaserne (s.fritzsche@cd-kaserne.de) entgegen. Angegeben werden müssen Namen der Schule oder Institution, für der Teilnehmer tätig ist und Kontaktdaten, unter denen er/sie erreichbar ist. Eine Teilnahme ist nur mit entsprechender Bestätigung möglich, da die Plätze begrenzt sind. Der Workshop wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert, die Teilnahme ist kostenfrei.



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