CELLE. Das Projekt „Frauen(t)räume“ ist ein Begegnungszentrum für Frauen gleich welchen Alters, welcher Herkunft, welchen Glaubens.  Zu finden ist es im Stadtteil Vorwerk im Talweg 7; betrieben wird es von der Celler Zuwanderungsagentur, einem Eigenbetrieb der Stadt Celle. In diesem Advent lädt es zu verschiedenen vorweihnachtlichen Anlässen ein. In der dunkler werdenden Jahreszeit soll kreativ gearbeitet werden, die Kinder sollen ihre Stiefel putzen und Frauen sind eingeladen, besinnlich gemeinsam Zeit zu verbringen.

Am Vorabend des Nikolaus – also am Mittwoch, 5. Dezember, von 15:30 bis 17:00 Uhr – sind Kinder (in Begleitung Erwachsener) herzlich willkommen, um ihren mitgebrachten Stiefel oder Schuh ordentlich zu putzen. Manja Taylor wird mit Unterstützung der Kinder, die den Nikolaus schon kennen, Geschichten über diesen schönen Brauch erzählen. Die Kinder lassen ihre Stiefel dann im Haus Talweg 7 und holen diese am Nikolaustag wieder ab, denn nachts hat St. Nikolaus hoffentlich etwas Süßes hinein getan.

Am Donnerstag, 6. Dezember, sind von 15.30 bis 18 Uhr wiederum die Frauen – vorrangig aus Vorwerk – zu einem besinnlichen Adventnachmittag bei Plätzchen und Baklava sowie Tee und Kaffee eingeladen. Während dieser Gelegenheit können sich die Kinder ihre gefüllten Stiefel beziehungsweise Schuhe wieder abholen. Bunt wird es auch am Freitag,  7. Dezember, von 16 bis 18 Uhr – dann gibt es eine Neuauflage der Henna-Tattoo-Aktion, organisiert in Selbstverwaltung durch eine der Ehrenamtlichen in den Frauen(t)räumen. Am Donnerstag, 13. Dezember, von 16 bis 18 Uhr lädt das Gesundheitsprojekt MiMi – mit Migranten für Migranten – unter Leitung der Integrationsbeauftragten des Landkreises, Suzan Yilmaz, zu einer Infoveranstaltung in den Talweg 7 ein.

Die Abschlussveranstaltung für 2018 findet am Freitag, 21. Dezember, ab 15:30 Uhr statt: die Weihnachtsfeier in den Frauen(t)räumen, zu der auch die Väter und andere interessierte Männer eingeladen sind.

Im Projekt Frauen(t)räume gibt es neben verschiedenen regelmäßigen Angeboten (siehe ‚Landkarte Integration‘ unter www.celler-zuwanderungsagentur.de) auch die ein oder andere einmalige Veranstaltung oder Festivität. Organisiert von ehrenamtlichen Frauen waren zum Beispiel das Zucker- und das Opferfest. Hier brachten die neuen den alteingesessenen Nachbarinnen Bräuche aus ihrer Heimat nahe. Nun soll dies umgekehrt geschehen und muslimische Frauen können die christlichen Bräuche kennenlernen. Im Begegnungszentrum wird Kennenlernen sowieso großgeschrieben. „Denn wenn wir einander kennen, können wir uns auch verstehen und Verständnis füreinander aufbringen“, so Manja Taylor.





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