CELLE. Die Schulgesetznovelle geht aus Sicht der CDU Fraktion im Celler Kreistag nicht weit genug, verschiebt sie aus ihrer Sicht das Sterben der Förderschulen nur auf das Jahr 2028. „Das haben wir so nicht gewollt, uns wären eigenständige Förderschulen und ein integrativer Unterricht lieber“, so der Fraktionsvorsitzende Torsten Harms. „Es gibt aber kein neues System, sondern nur die Möglichkeit etwas länger zu erhalten. Diese schlechte Kompromiss der Regierungsfraktionen stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen.“

Die CDU will dabei das „Beste für die Kinder mit Unterstützungsbedarf im Landkreis Celle“ erreichen. Die Fraktion setze dabei auf eigene Gespräche mit den Oberschulen, dem Kreiselternrat und der Verwaltung, um die sinnvollen und auch finanzierbaren Möglichkeiten auszuloten und mit einem tragfähigen Konzept eine Mehrheit im Kreistag zu erzielen. Gerade das Problem fehlender Schulräumlichkeiten und eine mangelhafte Lehrerversorgung werde dabei nach Ansicht der CDU eine Herausforderung darstellen, die auch über Lerngruppen in bestehenden Schulen nachdenken lasse. „Diese Lerngruppen müssten gegebenenfalls Jahrgangsübergreifend sein“, heißt es aus der CDU Fraktion.

In der heutigen Kreistagssitzung wird die CDU Fraktion für die Anträge der SPD, der Grünen und der FDP zu diesem Themenbereich den Weg für eine Eilberatung frei machen, so dass in der Kreisausschusssitzung am 13. April 2018 eine Entscheidung getroffen werden könne.

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