CELLE/WATHLINGEN. Die bestmögliche Vorbereitung für das Leben, das wünscht sich die Mehrheitsgruppe aus CDU, FDP, WGL und UB im Kreistag Celle, deswegen will sie den Vorschlag der Kreisverwaltung mittragen, die Pestalozzi-Schule nicht nur fortzuführen, sondern in Wathlingen eine Außenstelle einzurichten, wenn ein entsprechender Bedarf vorhanden sei.

Diese Maßnahme soll zum kommenden Schuljahr greifen und stellt aus Sicht der Kreispolitiker einen Anfang einer Verbesserung dar. Langfristig sei man sich einig, dass die Förderschulen zur Angebotspalette im niedersächsischen Schulwesen neben der inklusiven Beschulung gehören müssen.

Im Schulausschuss und Kreisausschuss werde die Mehrheitsgruppe die Fortführung der Pestalozzi-Schule mit einer Außenstelle in Wathlingen zum kommenden Schuljahr ab 1. August 2018 beschließen. Bei ausreichender Schülerzahl werde die Außenstelle in Wathlingen in der ehemaligen Janos-Korczak-Schule eingerichtet und nach Sanierung des Schulgebäudes in die OBS wechseln. Die Mehrheitsgruppe möchte außerdem die Kreisverwaltung beauftragen, im Bereich der Förderschulen die Schülerentwicklungen zu beobachten. „Stellt sich für das Schuljahr 2019/20 heraus, dass ein steigender Bedarf im Nordkreis gegeben ist, soll geprüft werden, ob und inwieweit der Bedarf durch die Käthe-Kollwitz-Schule, Bergen, abgedeckt werden kann“, erläutern Jutta Krumbach, Vorsitzende der FDP Fraktion und Iris Fiß von den UB, die Absichten der Kreistagsmehrheit.

Außerdem soll der Kreisausschuss vom Land fordern, dass „zum Wohle der Kinder die Förderschulen erhalten bleiben“. Der Landkreis soll aus pädagogischen und investitionssichernden Gründen die Entfristung der Förderschulen im Landkreis Celle beantragen, um einen rechtsmittelfähigen Bescheid des Landes zu bekommen. „Ob wir dann, bei einer abschlägigen Entscheidung dagegen klagen, werden wir entscheiden, wenn die Begründung auf dem Tisch liegt“, so der CDU Fraktionsvorsitzende Torsten Harms, der sich kämpferisch gibt, um das Ziel der Gruppe, den Erhalt der Förderschulen, zu erreichen.

Seitens der WGL ergänzt Dr. Albrecht Hoppenstedt, dass gerade bei notwendigen Investitionen die Sicherheit der Langfristigkeit gegeben sein muss, weil nur dann eine Kreditaufnahme zu rechtfertigen ist.

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