RÜSPEL/CELLE. Der Grünen-Kreisverband Rothenburg/Wümme hatte am Sonnabend zusammen mit Aktivisten der Friday for Future-Bewegung alle Erstwähler eingeladen um mit Europaabgeordneten, Wissenschaftlern und Klimaschützern über die Zukunft des Planeten zu diskutieren. Knapp 200 junge Menschen nahmen die Einladung an. Auch aus Celler kamen  Jugendliche und die Kreisvorsitzende Marlies Petersen auf den Lüttenshoff in Elsdorf/Rüspel.

Mit Ständen, Upcycling-Werkstatt, Filmen, Poetry-Slam-Wettbewerb und Livemusik wurden alle Sinne der Besucher angesprochen. Unterstützt wurde der Kreisverband aus der Region Elbe-Weser. Neben den Celler Grünen unterstützten auch Grüne aus Lüneburg, Harburg Land, Heidekreis, Osterholz-Scharmbeck und Verden zu die Veranstaltung. Das Ziel war es, jungen Wähler und Jugendlichen selbst das Mikrofon in Hand zu geben, um ihre Gedanken, Ängste und Ideen vorzustellen und Politik und Wissenschaft zu befragen“ Wie ernst meint ihr es mit der Zukunft unserer Erde?“

Sven Giegold, grüner europäischer Spitzenkandidat, gab nicht nur Antworten, er wollte Fragen und Ideen der jungen Menschen hören und von ihnen lernen. Viola von Cramon, ebenfalls Europakandidatin, brachte das Thema der europäischen Agrarwirtschaft in den Mittelpunkt. Hans-Jürgen Schnellrieder aus dem KV Rothenburg/Wümme führte durch das Programm.

„Für den generationenübergreifenden Dialog war das ein großer Gewinn“, so Marlies Petersen rückblickend. Fest stehe für die Veranstalter, dass die Zusammenarbeit der Kreisverbände in der Region zwischen Elbe und Weser funktioniert habe. Die drei Koordinatoren: Hans-Jürgen Schnellrieder, Marlies Petersen und Nadja Weipert sind motiviert, neue gemeinsame Wege zu gehen um Kräfte zu bündeln. „Wir wollen auch in Zukunft gemeinsam als Grüne wichtige Themen aufgreifen und anpacken“, so Petersen.

Interview mit Viola von Cramon.

Fotos (2): Marlies Petersen

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