CELLE. Vor anderthalb Jahren startete das Onkologische Forum Celle, das landauf, landab in Apotheken, Restaurants, Arztpraxen und anderen Geschäften über 100 Spendenhäuschen aufgestellt hat, den Wettbewerb „Wer stopft am meisten Geld hinein?“. Das Geld wird gebraucht, um den Haushalt des „Onkoforums“ zu decken, das 17 Fachkräfte beschäftigt, die jährlich mehr als 1.000 schwer kranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen in und um Celle zur Seite stehen.

„Dachten wir anfangs, dass in ein Häuschen von 10 mal 10 mal 11 Zentimeter kaum mehr als 300 Euro passen, so wurden wir dieses Jahr gleich zweimal eines Besseren belehrt. Wirtin Susanne Duda aus dem gleichnamigen Gasthaus in Nienhof wirbt während der Weihnachtssaison geradezu proaktiv für unsere Arbeit“, berichtet der Fundraiser des „Onkoforums“ Fritz Gleiß. „Im November platzte das dortige Spendenhäuschen dank ihres unermüdlichen Werbens erstmals aus den Fugen, als sich 638,50 Euro darin sammelten.“

„Mit einem Löffel Reinstopfen geht immer“, so die Gastwirtin beim gemeinsamen Leeren des Behälters. Getreu diesem Motto ging sie im Dezember frisch ans Werk und presste ins nächste Häuschen durch ständiges Nachstopfen die sagenhafte Summe von 1.286,93 Euro. Dudas Gäste trugen damit maßgeblich zum neuen Rekorderlös von insgesamt 12.800 Euro bei, die Bürger aus Celle und dem Landkreis 2018 in die „Häuschen“ des „Onkoforums“ spendeten. „Kein Einziges ist vergessen und alle werden gut bewacht“, versichert Marianne Klein, die ehrenamtlich mit ihrem Mann Wolfgang jährlich rund 2.000 km durch den Landkreis fährt, um die gut 100 Häuschen zu leeren und sich bei deren Gastgebern zu bedanken.





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