BERGEN-BELSEN. Die Arbeitsgemeinschaft Bergen-Belsen lädt am Samstag, 14. April um 16 Uhr, zu einer besonderen besonderen Veranstaltung auf der „Rampe“ ein: Vom 13. April bis 18. April sind im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Kinder im KZ Bergen-Belsen“ und der Gedenkveranstaltungen zum 15. April (73. Tag der Befreiung) eine Reihe Zeitzeugen, die als Kinder im KZ Bergen-Belsen allein oder mit ihren Eltern zusammen inhaftiert waren, eingeladen. Die AG freut sich über die Zusage von mehr als 20 Überlebenden, die mit Begleitung anreisen werden. Einer von ihnen ist Gerd Klestad, der auf der Rampe –  an der Landstraße zwischen Bergen und Belsen gelegen – sprechen wird.

Am Samstag 14. April will die AG Bergen-Belsen auf der Rampe, wo die Züge mit der „Menschenfracht“ für das KZ ankamen, zusammen mit Gästen an diese Zeit erinnern und damit ein Zeichen setzen gegen Ausgrenzung und Fremdenhass in der heutigen Zeit. „Es wird vielleicht die letzte Gelegenheit sein, mit Überlebenden zu sprechen und ihnen zuzuhören“, so Elke von Meding von der AG Bergen-Belsen. Die Veranstaltung „Lichter auf den Schienen“ entfällt in diesem Jahr.

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