LACHENDORF. Zehn Jahre lang gehen nun schon die 15 Waldmäuse mit ihren Erzieherinnen im Sommer, wie auch im Winter in den Lachendorfer Waldkindergarten. Zehn  Jahre – da wurden schon unzählige Bäume erklettert, Käfer beobachtet, Vögel gesehen, Pflanzen entdeckt, Pfützen durchsprungen, Schneemänner gebaut, Regentropfen gefangen, Schneeduschen genossen, Stunden in der Hängematte verbracht, Bilder auf Papier oder auf dem Waldboden gemalt, Gräser mit Scheren geschnitten und noch sehr vieles mehr.

Das war auch der Grund, weshalb kürzlich ein großes Fest für alle gefeiert wurde. Am Bauwagen –  die Mäusehöhle – gab es zu Beginn eine kleine Rede vom Samtgemeindebürgermeister Jörg Warncke und der Kindergartenleitung Mandy Bolze. Ein paar Präsente gab es auch, unter anderem schenkten die aktuellen Eltern den Waldmäusen ein riesiges Insektenhotel zum weiteren Entdecken von Tieren. Danach durften alle zahlreich erschienenen Gäste und Besucher sich umschauen, etwas Essen oder Trinken und die Plätze der Waldkinder erkunden. An der Mäusehöhle war eine Bilder- und Fotoausstellung zu bewundern, es wurden Seifenblasen und Murmel-/ Wurfspiele angeboten sowie Infos vom Förderverein . Im „Sonnenland“ gab es die Slackline und das Spinnennetz sowie Sandfarben- Flaschen und eine Schatzsuche und am Planenplatz war ein großer Barfuss-Pfad eingerichtet. Neben Spiel und Spaß gab es viele Fragen von Interessierten und zahlreiche „Weißt-du-noch“ Geschichten von den „alten“ Waldkindern.

Text: Mandy Bolze

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