HANNOVER/CELLE. Mit dem Jahresbauprogramm 2019 zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden fördert das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung die kommunale Straßeninfrastruktur. Seit dem Jahr 2018 stehen dafür jährlich 75 Millionen Euro zur Verfügung. Nun steht fest, welche kommunalen Projekte mit dem Jahresbauprogramm 2019 gefördert werden können – dies seien in diesem Jahr alle förderfähigen, baureifen, von den Kommunen angemeldeten Vorhaben, teilt das Ministerium mit.

Im Landkreis Celle kann aus den Zuwendungen der Neubau eines Radweges im Zuge der K 12 zwischen Bergen-Nindorf und. Rodehorst (Heidekreis) mit 523.000 Euro gefördert werden. Die Gesamtkosten des Bauprojektes liegen bei ca. 871.000 Euro. „Ich freue mich, dass auch der Landkreis Celle mit einer Maßnahme im Jahresbauprogramm 2019 berücksichtigt wurde. Der Ausbau von Radwegen ist schon seit Jahren eine gute Maßnahme zur Stärkung des ländlichen Raumes, damit sich Fahrradfahrer sicher zwischen den Orten bewegen können. Diesen Weg wollen und werden wir weitergehen“, so der CDU-Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Bergen, Jörn Schepelmann.

Auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann, begrüßt die Unterstützung des Bauprojektes in der Region Celle durch das Land: „Die SPD-geführte Landesregierung investiert damit massiv in den kommunalen Straßenbau und trägt aktiv zur Verwirklichung wichtiger Infrastrukturprojekte bei. Dank der Landesmittel für den Radweg kann die Verkehrssituation in unserer Region weiter verbessert werden. Davon profitieren die Bürgerinnen und Bürger direkt. Mit diesen Mitteln schaffen wir die Voraussetzungen für eine zügige Auflösung des Investitionsstaus im Bereich der kommunalen Verkehrsinfrastruktur. Kommunen und Land ziehen hier gemeinsam an einem Strang, um die Verkehrssituation im ganzen Land zu verbessern.“

„Die niedersächsischen Verkehrswege – ob in den Orten oder zwischen Städten – sind die Lebensadern unseres Bundeslandes. Mit den Fördergeldern versetzen wir die Kommunen in die Lage, ihre Verkehrsinfrastruktur auszubauen und zu verbessern. Das betrifft sowohl den Neubau, als auch den verkehrsgerechten Ausbau von verkehrswichtigen Straßen, Radwegen, Ortsdurchfahrten und Brücken. Mit den 75 Millionen Euro, die für 2019 zur Verfügung stehen, können die Kommunen 98 neue Straßenbauvorhaben verwirklichen und etliche andere weiterführen. Ich freue mich, dass Land und Kommunen in Niedersachsen für die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse an einem Strang ziehen“, so Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann.

Mit den Maßnahmen könne die Bausubstanz und die Leistungsfähigkeit von Straßen und Brücken verbessert werden. Beim verkehrsgerechten Ausbau von vorhandenen Straßen handelt es sich beispielsweise um Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit oder die Neuordnung des Straßenraumes zu Gunsten von Fußgängern und Radfahrern.

Auch der Neu- oder Ausbau von Radwegen an kommunalen Straßen sowie weitere investive Vorhaben zur Förderung des Radverkehrs können bezuschusst werden. Weiterhin ist eine Förderung der Errichtung von Lichtsignalanlagen und Kreisverkehrsplätzen, die Beseitigung von Unfallschwerpunkten, Maßnahmen zur Schulwegsicherung, Vorhaben zur Verkehrssteuerung und der Aus- bzw. Neubau von Nebenanlagen an Landes- oder Bundesstraßen und die technische Sicherung von Bahnübergängen mit den Mitteln des Jahresbauprogramms möglich.

Die Zuschüsse des Landes an die Kommunen stammen aus Mitteln des Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes einzelnen Projekte begonnen werden, liegt in der Hand der kommunalen Antragsteller. In der Regel seien die vier „NGVFG“-Geschäftsbereiche der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover, Lüneburg, Oldenburg und Wolfenbüttel als Bewilligungsbehörden hierüber gut informiert, heißt es von Seiten des Verkehrsministeriums.

Die Einzelmaßnahmen im Überblick: 094 Liste Projekte Jahresbauprogramm 2019

 

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