CELLE. Aus mehr als 2400 Auszubildenden gelangten 60 Teilnehmer in den Gebietsentscheid der Sparte Landwirtschaft des Landjugend-Berufswettbewerbs. Seit gestern stehen die zwölf Sieger des Gebietsentscheid fest, die sich für den Einzug in den Landesentscheid qualifizieren konnten. Die Celler Azubis konnten den Heimvorteil an der Albrecht-Thaer-Schule in Celle jedoch nicht nutzen.

In fünf Disziplinen mussten sich die Auszubildenden beweisen: Bei einem schriftlichen Test war das berufliche Wissen gefragt. Außerdem wurde eine Internetrecherche zum Kauf eines gebrauchten Traktors, die Kürzung einer Gelenkwelle und die Bestimmung von 20 verschiedenen Getreidesorten verlangt. Zudem stand den Teilnehmern eine Präsentation bevor, in der das sichere Auftreten im Vordergrund stand. Die Aufgaben wurden vom Veranstalter, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, vorbereitet. „Die Aufgaben haben sich in den letzten Jahren bewährt. Unter den besten Teilnehmern des Landesentscheids sind auch immer welche aus unserer Region vertreten. Das zeigt uns, dass das Prüfungssystem funktioniert“, sagt Marlies Logemann, Mitarbeiterin der Landwirtschaftskammer und seit 2011 als Betreuerin des Gebietsentscheids dabei.

„Die Ausrichtung des Wettbewerbes ist gerade bei den Erstentscheiden und auch bei den Gebietsentscheiden, der Durchführung in den Schulen nur durch die Unterstützung der Lehrkräfte an den Berufsschulen möglich. Da die Lehrkräfte den Wettbewerb in den meisten Fällen ehrenamtlich unterstützen, wird es immer schwerer, Lehrkräfte als Richter oder auch Ausrichter an den unterschiedlichen Standorten zu finden. Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr wieder mit den Schulen in Celle und Ammerland zusammen arbeiten können“, zeigt sich Christin Baumann, Niedersächsische Landjugend, dankbar.

Unabhängig von einer Stellung auf dem Treppchen habe eine Teilnahme am Wettbewerb einen großen Mehrwert. „Der intensive Austausch mit Gleichgesinnten, das starke Wir-Gefühl untereinander, die Erfahrung, die die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei dem Wettbewerb machen, beeinflussen und prägen die Jugendlichen und lassen sie daran wachsen. Häufig gehen sie mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein aus dem Wettbewerb“, so Baumann.

Diese zwölf Auszubildenden werden Ende März um den Einzug in den Bundesentscheid antreten: Ole Wöhnecke (Lüneburg), Karoline Vorlop (Gielde), Fabian Schlademann (Schnega), Jannes Henri Knabbe (Fredenbeck), Janno Rieckmann (Winsen/Luhe), Moritz Schenk (Römstedt), Christoph Schröder (Gerdau), Johann-Heinrich Bangemann (Höfer), Gerd-Christian Teichmann (Friedland), Alexander Stoewenau (Ilsede), Patrick Hüper (Springe) und Malte Messerschmidt (Eimen).





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