KREIS CELLE. In den Landkreis Celle fließen auch in diesem Jahr Mittel zur Förderung von städtebaulichen Projekten – die niedersächsische Landesregierung hat jetzt die Unterstützungsleistungen freigegeben, die sich je zur Hälfte aus Landes- und Bundesmitteln speisen.

„Die Städte Bergen und Celle sowie die Gemeinden Eschede und Südheide können mit ganz erheblicher Unterstützung aus Hannover rechnen, damit können Investitionsprojekte in den Kommunen fortgesetzt werden“, freut sich der SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt nach Rücksprache mit Niedersachsens Sozial- und Bauministerin Cornelia Rundt.

Der Löwenanteil fließe aus dem Programm „Stadtumbau West“, landesweit würden hieraus 27,9 Millionen Euro vergeben. „Daraus werden im Celler Land drei Projekte gefördert: Die Stadt Celle erhält 2,1 Millionen Euro für die städtebauliche Neugestaltung der Allerinsel, die Stadt Bergen 1 Million Euro für die Neugestaltung des ehemaligen britischen Wohnquartiers und die Gemeinde Südheide 754.000 Euro für die Fortsetzung der Sanierung im Ortskern in Unterlüß“, berichtet Schmidt.

Die Maßnahmen im Überblick laut Schmidt:

In das Programm „Stadtumbau West“ fließen in diesem Jahr Landesmittel inklusive der Bundesfinanzhilfen in Höhe von 27,908 Millionen Euro. In diesem Programmbereich erhalten folgende Städte und Gemeinden aus dem Landkreis Celle Fördermittel:

Bergen (Neugestaltung ehem. brit. Wohnquartier): 1.000.000 Euro
Celle (Allerinsel): 2.112.000 Euro
Südheide (Kernort Unterlüß): 754.000 Euro

In das Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ fließen in diesem Jahr Landesmittel inklusive der Bundesfinanzhilfen in Höhe von insgesamt 17,294 Mio. Euro. Das sind Dank einer landesseitigen Umverteilung von Städtebauförderungsmitteln 4,404 Euro mehr als nach der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2017 eigentlich vorgesehen. Folgende Gemeinden bzw. Netzwerke erhalten im Rahmen des Programms Fördermittel:

Bergen/Munster/Faßberg/Hermannsburg/Wietzendorf: 283.000 Euro
Eschede: 1.698.000 Euro

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