CELLE. Rund 65 Akteure der Flüchtlings- und Integrationsarbeit aus Stadt und Landkreis Celle informierten sich vorige Woche in der Veranstaltung „Fördertöpfe für Migrations- und Integrationsprojekte“ über Möglichkeiten, Fördermittel einzuwerben. Organisiert wurde die Veranstaltung von Ulrike Brinken und Elke Möller vom Team Migration und Integration des Landkreises Celle.

Der Erste Kreisrat Michael Cordioli bedankte sich in seinem Grußwort bei den Mitwirkenden der Integrationsarbeit für ihr Engagement und stellte heraus, dass der Landkreis Celle als Schnittstelle zwischen Praktikern und Fördergebern fungieren könne. Kathrin Alteruthemeyer von der für die Kreisverwaltung tätigen Beratungsfirma MCON stellte verschiedenste Programmlinien vor. „An guten Ideen mangelt es vor Ort häufig nicht“, betonte sie. „Die Förderlandschaft ist jedoch teilweise unübersichtlich und wirkt auf den ersten Blick kompliziert. Dabei können insbesondere bei vielen Stiftungen mit vergleichsweise geringem Aufwand Mittel beantragt und so Ideen in die Tat umgesetzt werden.“

Aus Bergen und Eschede wurden zwei Praxisprojekte präsentiert und animierten dazu, Konzepte zur Sprachförderung in einem „Feriensprachcamp“ und „Hilfe rund ums Netz“ auch in anderen Gemeinden des Landkreises Celle umzusetzen. In einem Markt der Möglichkeiten stellten verschiedene Aussteller weitere geförderte Projekte aus Stadt und Landkreis Celle vor. So bot die Veranstaltung reichlich Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und voneinander zu lernen.

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