CELLE. Mehr als 60 Mitglieder und Freunde des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. begrüßte Landrat Klaus Wiswe zu einem Volksbundforum im neuen Kreistagssaal. Wiswe, der auch Vorsitzender des Kreisverbandes Celle des Volksbundes ist, bedankte sich bei den Anwesenden für die Unterstützung bei der Aufgabe der Kriegsgräberfürsorge.

„Die Kriegsgräberfürsorge rückt alljährlich zum Volkstrauertag in den Blickpunkt, wenn ehrenamtliche Sammler für den Volksbund von Haus zu Haus gehen. Die Arbeit des Volksbundes beschränkt sich aber nicht nur auf die Pflege der Kriegsgräber, sondern verbindet diese Aufgabe mit einer Jugend- und Bildungsarbeit und bietet vielfältige friedenspädagogische Projekte an“, so Wiswe. Ganz besonders dankte er anschließend den vielen ehrenamtlichen Sammlern für ihren Einsatz. Für die Organisation der Gedenkfeier und der Haus- und Straßensammlung in ihren Gemeinden zeichnete Wiswe Hans-Jürgen Birk aus Müden (Örtze) und Ralf-Peter Stechert aus Eschede mit der bronzenen Ehrennadel des Volksbundes aus. Stellvertretend für alle Sammlerinnen und Sammler im Kreisverband Celle erhielt Kerstin Cassier aus Müden (Örtze) aus der Hand von Wiswe für die herausragende Unterstützung der Haus- und Straßensammlung 2018 eine Ehrenurkunde ausgehändigt.

Bei dem Treffen wurde zudem die breite Palette der Volksbundarbeit präsentiert. So gab es Vorträge zu Kriegsgräberpflegeeinsätzen von Bundeswehrreservisten, Erinnerungsarbeit von Schülerinnen und Schülern sowie die Ehrung von Organisatoren und Sammlern der Haus- und Straßensammlung. Unter anderem berichtete Harald Tiede über einen Kriegsgräberpflegeeinsatz der  Reservistenkameradschaft Kreisgruppe Celle unter Leitung von Ralf Genilke in Lommel, Belgien. Für die Reservistenkameradschaft Hermannsburg gab Hans-Georg Blonn in einem lebendigen Vortrag einen Überblick über deren Kriegsgräberpflegeeinsatz in Cuacos de Yuste in Spanien. Der Bildungsreferent des Volksbundes im Bezirksverband Lüneburg, Friedhelm Boese, stellte die Jugend- und Bildungsarbeit des Volksbundes vor. Hierzu gehört auch die Erstellung einer Geschichts- und Erinnerungstafel in Celle-Scheuen. Nadine Groppe sowie Schülerinnen und Schüler des Immanuel-Kant-Gymnasiums aus Lachendorf schilderten hierzu ihre Arbeit an der Kriegsgräberstätte in Scheuen.





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