HAMBURG/ADELHEIDSDORF. Einmal über Hamburgs Wahrzeichen, die Köhlbrandbrücke, laufen. Dieser Traum ist für die Adelheidsdorfer Lauf-AG zum vierten Mal Wirklichkeit geworden. Mit dem Köhlbrandbrückenlauf gibt es seit 2011 die einmalige Chance, als Läufer Zugang zu der Brücke und damit dem Blick über den Hamburger Hafen zu bekommen. 

Schon zum siebten Mal in Folge fand am Tag der deutschen Einheit der Hamburger Köhlbrandbrückenlauf statt. Über 5000 Läufer gingen zu drei verschiedenen Zeiten an den Start. Der Köhlbrandbrückenlauf ist bekannt als einer der schönsten Läufe Hamburgs und ist außerdem der größte Brückenlauf Deutschlands. Auf einer Strecke von zwölf Kilometern haben Läufer und Zuschauer einen besonderen Blick über den Hamburger Hafen. Beim Wendepunkt spielten The German Flatland Pipers Dudelsack-Weisen. Von dem Hamburger „Schietwetter“, was die Teilnehmer am Morgen kurzzeitig erwartete, hatte sich keiner der Läufer beirren lassen. Es gab auch keins. Sonnenschein, verbunden mit einer steifen Brise (gerade oben auf der Brücke), war angesagt.

Die Adelheidsdorfer Lauf-AG startete wie gewohnt um 15 Uhr. Marion Suchy war die Schnellste aus Adelheidsdorf. Sie schaffte die zwölf Kilometer in 1:03:19 Stunden und landete auf dem 114. Platz. Nico Müller, der nach einem Jahr Unterbrechung wieder mit von der Partie war, wurde mit 1:06 Stunden Zweiter aus Adelheidsdorf (1:06:32 Stunden, 1014. Platz). Er sagte: „Sehr anstrengend war’s, und wir haben echt Glück gehabt mit dem Wetter.“ Und Neuzugang Taner Tas: „Als wir die Steigung der Köhlbrandbrücke meisterten, war es, als würden wir zum Himmel auffahren.“ Alle Adelheidsdorfer Läufer waren vom Lauf begeistert. Das Wetter hatte gut mitgespielt, nach dem Zieleinlauf gab es reichlich isotonische Getränke.

Text: Matthias Blazek

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