EICKLINGEN. Die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Region nachhaltig zu entwickeln. Doch werden die am Anfang gesetzten Ziele auch erreicht? „Dies kann eindeutig bejaht werden“, teilt die Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft mbH & Co. KG, die die Projekte begleitet, mit. In einer Pressemitteilung heißt es:

„Die Region „Aller-Fuhse-Aue“ wurde erstmalig 2015 als LEADER-Region anerkannt. Mit der Anerkennung durch das Land Niedersachsen stehen der Region 2,4 Millionen Euro an EU-Fördermitteln zur Verfügung. Das Geld wird nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt, sondern nach bestimmten Kriterien. Diese Kriterien sind in einem Regionalen Entwicklungskonzept verankert.

In einer Zwischenevaluierung wurde jetzt untersucht, inwieweit die gesteckten Ziele auch erreicht und ungesetzt wurden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Seit 2016 wurden 42 Projekte über verschiedenste Förderprogramme beantragt. Diese 42 Projekte umfassen ein Fördermittelvolumen von 1,62 Millionen Euro und entsprechen einer Investitionssumme von 2,72 Millionen Euro.

An diesem Erfolg können alle partizipieren. Denn die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ fördert nicht nur öffentliche Maßnahmen, sondern insbesondere auch Vorhaben von Vereinen und anderen privaten Initiativen und Unternehmen. Aus dem LEADER-Budget konnten bislang ein privates Projekt, elf Projekte von Vereinen,
zwei Projekte von Unternehmen, dreizehn kommunale Projekte und drei kirchliche Projekte unterstützt werden. Dabei ist für die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ besonders hervorzuheben, dass maßgeblich auch innovative Vorhaben beantragt wurden:

Innovativ ist dabei so zu verstehen, dass etwas für die Region neuartig ist. Dies sind z.B. das Nahwärmenetz in Schwüblingsen, das transnationale Kooperationsprojekt, die Rundwanderwege Wienhausen oder die E-Car-Sharing Initiative aus Nienhagen. Die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ ist bis Ende 2018 weiterhin die einzige LEADER-Region in Niedersachsen, die ein Kooperationsprojekt beantragt und durchgeführt hat. Auch für das Jahr 2019 stehen wieder spannende Projekte in den Startlöchern. Projektträger können sich weiterhin kostenfrei über das Regionalmanagement zu ihrem Vorhaben beraten lassen.“

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