Leben und Sterben ist Thema in der Stadtbibliothek

Kultur + Gesellschaft Von Extern | am Mi., 07.10.2020 - 19:20

CELLE. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Celle liest“ lädt das Team der Stadtbibliothek am Donnerstag, 8. Oktober, zu einer kleinen, feinen Lesung mit Tiefgang, aber auch Humor ein. Beginn ist um 19.30 Uhr im Haupthaus am Arno-Schmidt-Platz 1.

Das Sterben gehört zum Leben - das merken wir gerade in diesen Zeiten sehr deutlich. Die Celler Autorinnen Angela Weich und Karin Brodde möchten an diesem Abend zeigen, dass das Thema Sterben zwar mit Verlust und Trauer verbunden ist, dass es aber auch eine andere Seite hat - das Leben. Angela Weich bringt ihre Texte zur Auseinandersetzung mit dem Leben und Sterben ein und Karin Brodde liest aus ihrem autobiografischen Roman "Kindheitserinnerungen einer Bestattertochter" (Brighton-Verlag).

Was verbindet die beiden Autorinnen, was hat sie bewogen, diesen Abend zu zweit zu gestalten? Zum einen lieben beide das Schreiben. Zum andern verbindet sie die gemeinsame Vergangenheit als Teilnehmerin beziehungsweise Dozentin der ehemaligen Schreibwerkstatt der VHS Celle. Diese Schreibwerkstatt hat vor einigen Jahren die Lesung "Über den Tod spricht man nicht", ebenfalls in der Stadtbibliothek, initiiert. Karin Brodde hat dieses Thema und die Erinnerung an die Lesung nicht mehr losgelassen - daraus entstand ihr Erstlingswerk "Kindheitserinnerungen einer Bestattertochter" (Brighton-Verlag). Für sie ist der Umgang mit dem Sterben, dem Tod etwas Alltägliches und Allgegenwärtiges. Ganz anders bei Angela Weich, die sich erst aufgrund einer schweren Erkrankung mit der eigenen Vergänglichkeit auseinandersetzen musste und dabei feststellte, dass "man über den Tod nicht spricht".

Der Eintritt frei! Wegen der begrenzten Platzzahl, wird um Anmeldung gebeten – entweder per E-Mail an stadtbibliothek@celle.de oder telefonisch (0 51 41) 12 42 00. Die Sitzplätze haben ausreichend Abstand, auf die Einhaltung der üblichen Hygieneregelungen wird geachtet.