FASSBERG. Am Samstag, dem 8. April, um 13 Uhr öffnet die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin (ELB) in Faßberg wieder die Türen. Dann können Besucherinnen und Besucher die Nissenhütten und original Eisenbahnwaggons besichtigen und in die Zeit der Luftbrücke Berlin in den Jahren 1948/49 eintauschen. Bis zum 15. Oktober ist nicht nur die Ausstellung geöffnet sondern auch der original Faßberg Flyer. „Auch in diesem Jahr kann unser Rosinenbomber wieder für Trauungen genutzt werden. Im vergangenen Jahr hatten sich drei Paare bei uns trauen lassen“, sagte der Vorsitzende des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V., Paul Hicks. Mit der Eröffnung des Museums wird auch der neue Bild- und Erzählband „Ich stehe heute hier als Berliner Luftbrückenkind“ am Informationsschalter zu kaufen sein.

Von Faßberg aus transportierten amerikanische und britische Flugzeuge rund 540.000 Tonnen Kohle nach West Berlin. Nahezu jedes Stückchen Kohle, dass die Berliner wärmte oder ihnen Licht gab, wurde in Faßberg verladen und auf dem Luftweg verbracht. Ebenso präsentiert die ELB die Leistungen von 5.000 deutschen Arbeitern, die im Lager Trauen untergebracht und für das Verladen der Kohle zuständig waren. Die ebenfalls auf dem Freigelände der Erinnerungsstätte aufgestellten zwei Segmente der Berliner Mauer sowie der Original Faßberg Flyer runden das historische Bild ab, das von der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg gezeigt wird.

Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.luftbrueckenmuseum.de. Die Öffnungszeiten des Luftbrückenmuseums sind Montag bis Donnerstag 13 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Freitags Ruhetag. Der Eintritt beträgt 3 Euro pro Person. Für Gruppenführungen (mindestens fünf Personen) nach vorheriger Anmeldung werden 20 Euro berechnet.

 

 

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.