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Celle - Lebenshilfe - Bildungszentrum - Ministerpräsident - Comenius-Schule

Lebenshilfe eröffnet inklusives Bildungszentrum – Ministerpräsident zeigt sich beeindruckt

07.02.2019 - 17:37 Uhr     CELLEHEUTE    0
Fotos: Peter Müller

CELLE. Heute fand der Jahresempfang samt der Eröffnungsfeier des neuen „inklusiven Bildungszentrums Leben und Lernen“ der Lebenshilfe Celle statt, zu dem unter anderem der stellvertretende Bürgermeister Celle, Heiko Gevers, aber auch die Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann und Henning Otte sowie Landrat Klaus Wiswe erschienen. Als prominentester Gast war Ministerpräsident Stefan Weil geladen. Die Veranstaltung fand in der Sporthalle des Campus, Koppelweg 7, statt, bevor es in einer Führung durch die Räumlichkeiten der Comenius-Schule ging.



Nach der Begrüßung des Vorsitzenden der Lebenshilfe Celle, Arved von Moller, unterhielt Komiker Martin Fromme mit seinem Programm „Besser Arm ab als arm dran“ die Gäste. In einer kurzen Vorstellung des Projektes wurde anschließend erklärt, dass es nach ca. viereinhalb Jahren der Vorbereitung und Planung, inklusive einjährigem Umbau, nun eine bessere Vernetzung der Kindergärten und Schulen gäbe. Der Standort ermögliche die Vernetzung des Heilpädagogischen Kindergartens „Purzelbaum“ und der Comenius-Schule. „Die Zusammenarbeit zwischen der Lebenshilfe, den Kommunen und dem Landkreis war entscheidend für die gelungene Inklusion an diesem Standort“, so Dr. Clemens Kasper, Geschäftsführer der Lebenshilfe Celle.

Zeitgleich mit Weil traf auch der Kinderchor, bestehend aus allen Kindern des Campus, in der Sporthalle ein, um gemeinsam mit den Gästen „Ich, Du, Wir“ zu singen.

In seinem Vortrag kam der Ministerpräsident zu dem Schluss, dass diese Inklusion ein ganz besonderes Projekt sei: „Solch eine Förderung von Kindern mit Behinderung zusammen mit Kindern ohne Handicap habe ich noch nie gesehen“. Das Besondere an diesem Projekt sei, dass es neben den inklusiven Angeboten auch Regelangebote in der nahen Umgebung gebe. Man müsse eine enge Zusammenarbeit der Institutionen weiter fördern.

„Der Satz ‚Niemand soll verloren gehen‘ wird seit einigen Jahren in unserem Landkreis gelebt. Die Lebenshilfe bringt mit diesem Bildungszentrum die Teilhabe und Inklusion in Celle deutlich voran“, sagte Landrat Klaus Wiswe. Durch die Arbeit der Lebenshilfe würden Barrieren in den Köpfen von nicht-behinderten Menschen abgebaut.

Text: Melina Floto





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