Lebenswelten im 19. Jahrhundert

Kultur + Gesellschaft Von Redaktion | am Fr., 04.10.2019 - 15:47

CELLE. Am Donnerstag, dem 10. Oktober um 15.30 Uhr führt Kuratorin Hilke Langhammer um 15.30 Uhr durch die Ausstellung „Herd und Heim, Bildung und Verein – Bürgerkultur in Celle“ auf den Spuren von Bürgertöchtern und Dienstmädchen

Edle Möbel, wertvolle Ausstattung und repräsentative Familienporträts – so wird Bürgerkultur des 19. Jahrhunderts meist in Museen präsentiert. Um einen bürgerlichen Haushalt standesgemäß zu führen, war aber eine Vielzahl von Dienstboten notwendig. Darüber hinaus galten Hausangestellte als Statussymbol, als „Aushängeschild“ guter Bürgerlichkeit. Viele städtische Haushalte konnten sich jedoch außer dem Dienstmädchen kein weiteres Personal leisten. Kochen, Waschen, Bedienen, Aufsicht der Kinder und die Reinhaltung der Wohnung waren dann Bestandteile der täglichen Arbeiten des „Mädchen für alles“

Der Rundgang begibt sich auf Spurensuche hinter der repräsentativen Kulisse und zeigt Lebenswelten von Töchtern angesehener Celler Kaufleute einerseits und Dienstmädchen vom Land andererseits.

Im Anschluss ist wie immer Zeit für Gespräche bei Kaffee und Kuchen im Museums-Café.
Eintritt inkl. Kaffee und Kuchen 8,50 EUR. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt, 
Karten unter Tel. 05141/12-4540