CELLE. Am November öffnete das Lehr-Restaurant der Albrecht-Thaer Schule BBS III seine Türen für 48 geladene Gäste. Das dritte Lehrjahr in den gastronomischen Ausbildungsberufen Koch/Köchin, Restaurantfachfrau/ -fachmann und Hotelfachfrau/ – fachmann hatte zum traditionellen Wildseminar geladen. Bereits zum 15. Mal fand dieses besondere Event, das in Kooperation mit der Kreisjägerschaft Celle ins Leben gerufen wurde, statt.

In diesem Jahr war der Hegering Hermannsburg-Müden für das Wildbret verantwortlich, das im Ganzen geliefert wurde. Teil der Aufgabe war es, dass die angehenden Köche lernen das Wild aus der Decke zu schlagen und zu zerteilen. Für die angehenden Gastronomen begann die Planung dieses Abends bereits vier Wochen vorher. Die Köche müssen nicht nur ein Vier-Gänge-Menü kreieren, ebenso galt es, die Rezepte heraus zu suchen, eine Waren- und Mengenkalkulation zu erstellen und einen Arbeitsablaufplan zu schreiben.

Für die Hotelfachleute galt es, eine Präsentation rund um Wild in Form eines Marketingprojektes zu erstellen und diese während der Veranstaltung vorzustellen. Die Restaurantfachleute hatten die Aufgabe, den Serviceablauf zu schreiben, das Restaurant vorzubereiten, die Tische einzudecken und Tischdekoration in Zusammenarbeit mit den Hotelfachleuten zu erstellen, Weine auszusuchen und einzukaufen. Auch eine dem Anlass entsprechende Menükarte musste entworfen und gestaltet werden.

Dank der Leihgabe des Hegeringes Hohne und der Mitwirkung von Kollegen aus dem Hotel Heideblüte in Hambühren, konnten der Flur und die Eingangshalle der Schule mit allerlei Tierpräparaten dekoriert werden. Vom Dachs über Iltis bis zum Greifvogel war die Artenvielfalt des Landkreises zu bestaunen.

Um 17.00 Uhr war es dann soweit und die Gäste konnten empfangen werden.  Schnell legte sich die anfängliche Aufregung und die Jagdhornbläser aus Hermannsburg-Müden stimmten die Gäste auf den Abend ein. Nach einer Rehterrine als Vorspeise, folgte eine Wildkraftbrühe und im Hauptgang servierten die Auszubildenden Wildschweinrücken und Wildschweinkeule, die am Tisch tranchiert wurden. Den Abschluss dieses Menüs bildete ein Spekulatiuseis mit Schokoküchlein.

 





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