CELLE. Am Sonntag, dem 12. November endet die Ausstellung „Zeichen setzen. 500 Jahre Reformation in Celle“, die sich an drei Standorten – Bomann-Museum, Residenzmuseum und Stadtkirche St. Marien mit der Reformation und ihren Auswirkungen bis heute beschäftigt. Zwei Führungen um 11.30 und um 14 Uhr bieten die letzte Gelegenheit, mit Kuratoren die Ausstellungen zu erkunden.

Am Sonntag um 11.30 Uhr führt Juliane Schmieglitz-Otten, Leiterin des Residenzmuseums im Celler Schloss, durch die Ausstellung zur Celler Schlosskapelle in der Gotischen Halle. Die Celler Schlosskapelle ist eines der schönsten Zeugnisse der norddeutschen Kunst der Renaissancezeit – und sie ist der einzig nahezu unverändert erhaltene Kirchenraum Norddeutschlands aus frühprotestantischer Zeit. Die Kapelle selbst ist aus konservatorischen Gründen nur sehr eingeschränkt zu besichtigen. Dennoch wird ein naher Blick möglich: eine anschauliche mediale Präsentation, 3-D-Filme und hochkarätige Exponate lassen ihre Geschichte und Bedeutung lebendig werden.

Um 14 Uhr begleitet Prof. Dr. Ralf Busch im Bomann-Museum die Besucherinnen und Besucher durch den historischen Teil der Ausstellung „Von den Anfängen…“. Hier wird zum Abschluss ein besonderes Thema in den Mittelpunkt gestellt, das so noch nicht behandelt wurde: Der geistesgeschichtliche Hintergrund des Celler Hofes im Kontext der Reformation. So werden auch Besucher, die schon einmal hier waren, Neues erfahren.

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