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Kirsten Lühmann besucht Ernst-Schulze-Gesellschaft

Literatur als Bereicherung

11.07.2017 - 17:54 Uhr     CelleHEUTE    0
Fotos: Peter Müller

CELLE. Auf ihrer Sommertour besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann die Ernst-Schulze-Gesellschaft im „Dichterraum Celle“ des Kanzleicafés. Elke Haas und Friederike Schiedung vom Vorstand stellten ihr die Absicht dar, an das Werk des früher sehr berühmten Celler Dichters Ernst Schulze zu erinnern. Damit solle zugleich Werbung für Literatur insgesamt gemacht werden.

Gerade auch junge Leute könnten erreicht werden. Vor einer Wand mit Dichterzitaten, darunter eines von Ernst Schulze, hörte Kirsten Lühmann, dass schon an mehreren Schulen Lesungen von Texten des Dichters stattgefunden und dass Schülerinnen und Schüler Poster zu Texten oder zum Leben des Dichters gestaltet haben. Solche Arbeiten werden für jeweils etwa 14 Tage an der Ernst-Schulze-Säule in der Trift ausgestellt. Kirsten Lühmann unterstützt diese Aktivitäten nachdrücklich, weil sie selbst wisse, wie bereichernd das Lesen und Hören von Literatur sei.

Sie erzählte von der Sammlung an Reclam-Heften, die sie von ihrer Mutter geerbt habe und die sie selbst weiter vergrößere. Im Vorläufer der Reclam-Hefte, Meyer’s Groschenbibliothek, war um 1850 auch der Celler Romantiker Ernst Schulze gedruckt worden, unter dem Verlagsmotto: „Bildung macht frei“. Die Gesprächspartnerinnen waren sich einig, dass dies auch heute eine große Aufgabe sei.

Kirsten Lühnann freute sich über die noch bis Ende August laufende Ausstellung im Kanzlei-Café mit Bildern von Heike Ellermann zu Texten von Ernst Schulze. Zu einer weiteren Veranstaltung der Ernst-Schulze-Gesellschaft notierte sich die Politikerin gleich den Termin: Am Freitag, dem 18. August, ab 14.30 Uhr, findet im Park des Landkreises ein Wandelkonzert statt. Dort werden Texte und Gedichte Ernst Schulzes zum Thema Natur und Wandern dargeboten und mit Musik interpretiert. Friederike Schiedung betonte, jedermann werde dabei Freude haben. Der Eintritt ist frei.

Da der junge Ernst Schulze im 19. Jahrhundert wegen seiner Sprache und seiner Themen besonders von Frauen geschätzt wurde, gehöre er mit in die Geschichte der Frauenemanzipation, meinte Elke Haas und ergänzt: „Celle sollte stolz darauf sein.“. Kirsten Lühmann verabschiedete sich mit guten Wünschen für die Arbeit der Ernst Schulze-Gesellschaft und dankte auch Herbert Wiese, der in seinem Kanzleicafé dem „Dichterraum Celle“ einen Ort bietet.

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