Literaturkreis bespricht "Orlando" von Virginia Woolf

Kultur + Gesellschaft Von Redaktion | am Mo., 15.07.2019 - 15:16

CELLE. Am Donnerstag, den 18.07.2019, um 15.30 Uhr, findet im MehrGenerationenHaus, Fritzenwiese 46, das nächste Treffen des Literaturkreises statt.

Der Roman „Orlando“ von Virginia Woolf spielt überwiegend im England des 16. bis 20. Jahrhunderts. Orlando ist ein junger Adliger im England des 16. Jahrhunderts, der von Königin Elisabeth I einen Landsitz erhält. Nach einer unglücklichen Liebe zieht er sich auf diesen zurück und beginnt zu schreiben. Später geht er als Gesandter nach Konstantinopel. Dort erwacht er nach einem mehrtägigen Schlaf als Frau, verlässt heimlich die Stadt und kehrt nach einem längeren Aufenthalt bei Zigeunern in die englische Heimat zurück. Im England des 18. Jahrhunderts steht sie in Kontakt mit vielen geistigen Größen dieser Zeit und heiratet schließlich im 19. Jahrhundert. Im 20. Jahrhundert dann gelangt sie zu literarischen Ehren, erlernt das Autofahren und lernt moderne Kaufhäuser kennen.

Virginia Woolf wurde 1882 in Rudmell, Sussex, Großbritannien, geboren und hatte von Kind an Kontakte in literarische Kreise. 1912 heiratete sie Leonard Woolf und gründete mit ihm einen Verlag. Nach Tätigkeiten als Literaturkritikerin und Essayisten begann 1915 ihre Karriere als Romanautorin, wobei ihr die Rolle der Frau immer sehr wichtig war. Neben ihrer großen literarischen Arbeit litt sie häufig unter Depressionen und setzte ihrem Leben 1941 selbst ein Ende. Zu internationaler Bekanntheit kam sie ab den 1960er Jahren.

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