CELLE. Mindestens zwölf Schulbesuchsjahre haben sie absolviert, die sieben Schüler, die kürzlich an der Lobetaler Hermann-Reske-Schule ihren Abschluss feierten. Sehr lebenspraktisch war der Unterricht orientiert. Dazu gehörten zum Beispiel Projekte, die mit Arbeit, Wohnen und Freizeitgestaltung zu tun hatten. Es wurde gekocht, der Umgang mit Zeit und Geld geübt, aber auch die Orientierung im städtischen Umfeld trainiert.

Um sich auf das spätere Arbeitsleben vorzubereiten, haben die Schüler wöchentlich an einem „Praxistag“ in möglichen späteren Arbeitsfeldern gearbeitet. Die Schüler wechseln nun in die Lobetaler Tagesförderstätte oder besuchen bald den Berufsbildungsbereich der Lobetaler Allertal-Werkstatt in der Celler Neustadt.

Die Lobetaler Hermann-Reske-Schule ist eine staatlich anerkannte Tagesbildungsstätte. Tagesbildungsstätten sind eine sonderpädagogisch orientierte Schulform für Schüler mit dem Förderbedarf „geistige Entwicklung“. Die Hermann-Reske-Schule besuchen sowohl Bewohner Lobetals, als auch externe Schüler.

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