Lühmann bereist Wasserstraße Aller: "Viele Sanierungen sind auf der Strecke geblieben"

Politik Von Redaktion | am Fr., 12.06.2020 - 18:35

OLDAU. Heute unternahm die Celler SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann mit ihrem Kieler Kollegen Mathias Stein, Berichterstatter für Binnengewässer sowie Fuß- und Radverkehr im Verkehrsausschuss, eine Radtour in der Aller-Region. Die beiden Bundestagsabgeordneten bereisten per Pedelec Teile des Allerradweges und machten unter anderem Halt an der Schleuse Bannetze und am Wasserkraftwerk in Oldau. Thematisch ging es um die Bedeutung der Aller für den Wassertourismus und Wasserverkehr.

Die Aller sei als Nebenwasserstraße vor allem für Wassersport und Wassertourismus von Bedeutung. Das heiße aber auch, dass sie bei notwendigen Investitionen in Erhalt und Sanierung das Nachsehen gegenüber güterverkehrlich bedeutsameren Wasserstraßen habe. "Viele Sanierungen sind in den letzten Jahren auf der Strecke geblieben und müssen nachgeholt werden. Außerdem gibt es berechtigte Befürchtungen, dass bei der Aller und weiteren Nebenwasserstraßen auf absehbare Zeit nichts oder kaum etwas passieren wird. Ich mache mir darüber auch große Sorgen. Wir als SPD fordern deshalb schon seit einiger Zeit einen eigenen Haushaltstitel, eigenes Personal und ein eigenes Konzept für Nebenwasserstraßen. Ich bin Mathias Stein sehr dankbar, dass er sich als unser Berichterstatter dafür in Berlin auch weiterhin einsetzen wird", so Lühmann.

Sie habe sich sehr gefreut, dass ihr Kollege und Freund Mathias Stein aus Kiel sie bei dieser Radtour begleitet habe. "Es war ein wirklich ausgeglichener und schöner Termin mit interessanten Begegnungen und guten Gesprächen. Ich möchte mich an dieser Stelle vor allem auch ganz herzlich bei den Bürgern und Bürgerinnen bedanken, die sich über so viele Jahre für den Erhalt des Schleusenhauses Bannetze stark gemacht haben. Aber auch dem Heimatverein Hambühren möchte ich noch einmal einen besonderen Dank aussprechen, die mit dem ehrenamtlichen Betrieb des historischen Wasserwerkes einen ganz wichtigen Beitrag für den Tourismus in unserer Region leisten", so Lühmann.