CELLE. Peter Rühmkorf (1929 – 2008) gehört zu den größten deutschen Lyrikern seit 1945. Er hat Gedichte mit großer Bandbreite geschrieben: Liebeslyrik und Todesahnungen, politische Agitation und Naturbilder, Selbstzweifel und Größenwahn, freie Rhythmen und Gereimtes. Musikalisch untermalt kann man eine schöne Auswahl aus dem facettenreichen Schaffen am 12. November um 20:00 Uhr in der Halle 19 der CD-Kaserne erleben.

Text und Musik bringen drei Künstler aus Celle und der Region auf die Bühne: Ulrich Jokiel (Piano), Peter Missler (Saxophon) und Bernd Rauschenbach (Stimme) bieten mit ihrem Programm einen abwechslungsreichen Überblick über Peter Rühmkorfs Lyrik. Auf vielfältige Weise verflechten sie dabei Text und Musik.

In 30 Aufführungen haben sie bislang ihr Publikum begeistert: Zuletzt beim diesjährigen Hoffest des Schauspielhauses und des Literaturbüros Hannover; davor u.a. beim Hamburger Harbourfront Festival, beim Göttinger Literaturherbst, beim Münchner Literaturfest, in der Bar des Thalia Theaters, im Theater am Kornmarkt in Bregenz, in der Hauptbibliothek Wien und im Schlosstheater Celle aus Anlass von Arno Schmidts 100. Geburtstag. Vom Auftritt des Trios bei Radio Bremen ist bei Hoffmann und Campe eine CD erschienen.

Die Veranstaltung in der HALLE 19 ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Schlosstheater Celle und der Arno Schmidt Stiftung, die seit Rühmkorfs Tod dessen Werk betreut.

Termin: 12. November, 20:00 Uhr, Halle 19

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