Am Wochenende wurde in der CD-Kaserne die CD „Made in Celle“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Entstanden ist sie im Rahmen des Celler Integrationsprojektes. Als Beispiel für die Vermarktung eines Produktes und Öffentlichkeitsarbeit wurde die CD entwickelt. Neben dieser entstand in Zusammenarbeit mit der türkisch-islamischen Gemeinde und den Brandschutzerziehern des Landkreises außerdem ein Buch in deutscher und türkischer Sprache, wie sich Kinder im Brandfall zu verhalten haben.

Insgesamt 13 Bands aus unterschiedlichsten Musikrichtungen haben ihren Beitrag zu der CD „Made in Celle“ geleistet, sechs der Bands stellten ihr Können nun unter Beweis. Dort begeisterten unter anderem die Bands Artistic Ghetto, Replay, Satellite View und Herr Flamingo ca. 130 junge und alte Besucher. „Musik verbindet“, sagte Ingeborg Deppner, für die das Konzert ihr erstes Rockkonzert war. „Ich finde es wichtig, dass wenn Jugendliche etwas machen, man dieses auch würdigt. Und wenn das Ganze dann für einen guten Zweck ist, ist es noch etwas wichtiger sie zu unterstützen.“ Deppner gehört zu den älteren Besuchern des Benefizkonzertes in der CD-Kaserne. Auch wenn die präsentierte Musik nicht ihrem Geschmack entspricht, findet sie es gut, was Celler Jugendliche auf die Bühne bringen. Alle der 13 Bands sind Nachwuchsbands aus Celle und Umgebung und engagieren sich mit ihrer Beteiligung an diesem Projekt für die Celler Kinderhospizbewegung. „Mit dem Erlös der CD sollen zwei weitere Erzieher für die Kinderhospizarbeit ausgebildet werden“, so Matthias Blazek, Veranstalter des Konzertes.

Eine der Bands, die bereits mehr Erfahrung mitbringt, ist die Band Herr Flamingo. „Musik zu machen bereitet uns immer eine Menge Spaß, und wenn es dann noch für einen guten Zweck ist, macht es doppelt Spaß“, sagte der Drummer Derf. So war es für die vier jungen Männer selbstverständlich, bei dem Projekt mitzumachen. Auch die positiven Nebeneffekte, wie der Auftritt in der CD-Kaserne und das Erscheinen auf einer weiteren CD waren für die Band Beweggründe, Teil des Projektes zu werden.

Fotos: Laura Weißhaar

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