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Nienhagen - Maite Itoiz - John Kelly

Maite Itoiz und John Kelly begeistern mit ausdrucksstarken Stimmen und breitem Repertoire

17.02.2019 - 13:46 Uhr     Monika Wille    0
Fotos: Peter Müller

NIENHAGEN. „Willkommen in Nienhagen, dem Zentrum der Musik“, begrüßte der Organisator, Alexander Hass, gestern Abend im prall gefüllten Hagensaal Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet, aus Irland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz. Nur wenige Monate ist es her, dass Maite Itoiz und John Kelly bei NI-KU (Nienhagen Kultur) zu Gast waren.  Und trotzdem reihten sich schon lange vor dem offiziellen Einlass die Fans geduldig in die Warteschlange ein und hofften, vielleicht schon im Vorfeld einen Blick auf die Stars werfen zu können. Aber es hieß: warten! Für Antony Miller, Songwriter, und Mario Kolbe am Kontrabass war es somit keine leichte Aufgabe, das Interesse der Zuhörer beim Support-Act auf sich zu lenken.



Endlich ging der Wunsch der Fans dann in Erfüllung. Charmant und nicht ohne Stolz wies Maite Itoiz immer wieder auf ihren „Eislaufprinzen“ hin. Hatte John doch gerade erst in der Fernsehshow, „Dancing on Ice“ von SAT 1 mit seiner Performance den zweiten Patz belegt. Musikalisch zogen die beiden die Zuhörer mit ihren ausdrucksstarken Stimmen in Bann und nahmen sie mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte. Ob Liedgut von König Alfons dem X. aus dem 13. Jahrhundert aus dem Königreich Kastilien, Lieder aus dem Baskenland, dem Königreich Navarra, aus Irland, Italien und Deutschland oder selbst komponierte Arrangements und Welthits, wie „Put on your red shoes“, spielerisch wechselten die beiden die Jahrhunderte und damit auch die Instrumente. Ob Gitarre, Flöte Klavier, Schlagzeug oder Harfe, die Instrumente untermalten perfekt den Gesang. Ohne Zugabe wollte das begeisterte Publikum seine Stars nicht gehen lassen. Mit Standing Ovations belohnten die Fans die Künstler, die abschließen durchblicken ließen, dass sie sich jetzt doch sehr nach ihrer spanischen Heimat sehnen, in der sie zwei Monate nicht mehr sein konnten.

Besonders Maite verriet, dass sie die Berge, die Kühe und die Schafe ihrer Heimat sehr vermisst. Die Frage von Alexander Hass, ob sie denn eventuell im nächsten Jahr als „Eisprinzessin“ übers Eis schweben wird, beantwortete sie mit einem eindeutigen: „Nein, mein Vater hat mir schon als Kind verboten, diese Sportarten zu betreiben. Ich bin Musikerin und ich brauche gesunde Hände und Arme für die Instrumente.“ Bevor sie die Reise in die spanische Heimat antreten können, steht heute Abend noch ein weiteres Konzert in dem erneut ausverkauften Hagensaal an.

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