Makel zu Kalibegrünung: "Mediation kann zum Erfolg führen"

Politik Von Extern | am Mi., 08.09.2021 - 16:58

NIENHAGEN. Die Gemeinde Nienhagen schließt sich der Forderung des Landesamtes für Bergbau und Geologie nach Durchführung  (LBEG) eines Mediationsverfahrens unter Teilnahme des Vorhabenträgers und den betroffenen Gemeinden, Naturschutzverbänden und Bürgerinitiativen an.

Die vom LBEG gemeinsam mit den Herrn Ministern Althusmann und Lies geforderte Mediation sollte ursprünglich von Kali und Salz organisiert und finanziert werden, jedoch hat die Gemeinde Wathlingen schnellen Schrittes ohne Beteiligung der anderen die Zuständigkeit einschließlich der Kostenübernahme an sich gezogen. 

Das sei aber nur eine Randnotiz wert. Die Gemeinde Nienhagen, vertreten durch den Bürgermeister Jörg Makel, werde sich in jedem Fall vorbehaltlos an dem gesamten Mediatonsverfahren beteiligen. Es sei schließlich "das Ergebnis umfangreicher und sachlich fundierter Einbringungen der Gemeinden Nienhagen, Wathlingen und Uetze, der Bürgerinitiativen und der Naturschutzverbände im Rahmen des Anhörungsverfahrens, die anschließend auch beim LBEG zur Überzeugung führten, dass so ohne weiteres eine Genehmigung des Vorhabens nicht erfolgen kann", ist Makel überzeugt.

"Ein Jubel, dass damit die Abdeckung nicht kommt, ist weit verfrüht. Wir sind jetzt wieder dort, wo wir am Anfang hätten stehen sollen, nämlich gemeinsam nach einer akzeptablen und dem Umweltschutz und Trinkwasserschutz dienenden Lösung zu suchen", so Makel abschließend.