CELLE/NIENHAGEN. Die Herrenmannschaft des Celler Schwimm-Club e.V. und die Damenmannschaft des SV Nienhagen konnten sich in der Landesliga im Deutschen Mannschaftsschwimmen erfolgreich behaupten. Beide Vereine kompensierten die krankheitsbedingten Ausfälle und Trainingsrückstände der letzten Wochen sowie das Ausscheiden von Leistungsträgern. Mit ihren Leistungen schwammen die Herren aus Celle auf Platz 7 und die Nienhägerinnen auf Platz 8 im Niedersachenvergleich.

In der Bezirksliga ging eine Woche später die Damenmannschaft des Celler Schwimm-Club e.V. an den Start. Trotz überraschendem Ausfall von zwei Schwimmerinnen am Wettkampfmorgen schwammen die Damen auf den 1. Platz.

Anfang Februar geht es unter den Schwimmsportlern um den Mannschaftserfolg in den Ligawertungen, sowie um Auf- und Abstieg. Die Begeisterung für diese Meisterschaften ist unter den Schwimmern jedes Jahr groß. Geschwommen werden die Einzeldisziplinen aus den 13 olympischen Strecken in zwei Durchgängen. Die erzielten Zeiten aus den 26 Rennen werden in Punkte umgerechnet und damit die Platzierungen vergeben. Für die Trainer besteht die Herausforderung dieses Wettkampfes darin, mit der besten Aufstellung die größtmögliche Punkteausbeute zu realisieren.

Der Trainer des Celler SC, Detlef Heidenreich, musste zum Teil auf starke Schwimmer verzichten, da diese sich im Studium oder Abiturvorbereitungen befinden und derzeit den Verein nicht mehr im vollen Umfang unterstützen können. Er konnte jedoch mit Felix Müller, Jan Hartwich, Leon-Benedikt Schock, Carl Hapke, Sebastian Brandt, Daniel Meng und Dieter Eimer eine motivierte Mannschaft zusammen stellen. Diese zeigten, dass der Mannschaftsgeist Leistungslücken füllen kann. Die Schwimmer zeigten ausnahmslos gute Leistungen, die sie zum Teil mit Bestzeiten unterstrichen. Noch bis zum Wettkampf 21 hielten sie sich auf dem dritten Platz, mussten am Ende des Wettkampfes diesen jedoch abgeben und beendeten den Tag mit 12.085 Punkten und dem 7. Platz. Trainer Detlef Heidenreich war mehr als zufrieden mit seiner Mannschaft. „Mehr konnten wir nicht erreichen und auch dieses Ergebnis war nicht zu erwarten“, so der Trainer.

Bei der Aufstellung des SV Nienhagen musste Trainer Ole Bedey zwar auf zwei erkrankte Leistungsträgerinnen verzichten, stellte jedoch mit Judith Fobbe, Maike Höner, Tessa Fobbe, Antonia Plachetzky, Benita Grohmann, Lisa Exter, Janina Schmid und Marit Reckmann eine engagierte und leistungsorientierte Mannschaft zusammen.

Die SVN-Schwimmerinnen präsentierten sich in guter Form und sammelten 12.594 Punkte. Hervorzuheben ist die große persönliche Bereitschaft der Nienhägerinnen, jeden Start mit der bestmöglichen Platzierung zu beenden, was ihnen mit Kampfgeist und durch zahlreiche persönliche Bestleistungen auch gelang. Vom Beckenrand aus stärkten die erkrankten Teammitglieder Lea Exter und Lene Bleich dem Team den Rücken. Der verantwortliche SVN-Trainer Ole Bedey und Nico Schröder als Betreuer an der Wettkampfstätte beglückwünschten das Team zum Klassenerhalt und lobten den Teamgeist und die guten persönlichen Einzelleistungen im Becken. Das Ziel beider Vereine, auch 2018 wieder in der Landesliga der Schwimmer anzutreten, wurde erreicht.

Nach einem erfolgreichen Landesentscheid nahmen dann die Damen des Celler Schwimm-Club am 11.02. in Walsrode die Herausforderung in der Bezirksliga an. Nachdem am Morgen des Wettkampftages noch eine weitere Leistungsträgerin der Mannschaft krankheitsbedingt ausfiel, musste der Trainer Detlef Heidenreich kurzfristig die Aufstellung ändern. Nach dem ersten Schreck ging dann mit Catharina Heese, Maria Konermann, Vanessa Ruth, Marie Stumpf, Jana Reimchen, Anastasia Kuhn, Mandy Schmerder und Caroline Grüne eine motivierte Mannschaft ins Wasser. Ebenso wie ihre männlichen Kollegen zeigten sie Einsatz und Kampfwillen, schwammen ihre Bestzeiten und konnten diese zum Teil noch unterbieten. Am Schluss des Tages belegten sie mit 10.853 Punkten den 1. Platz.

Ein Aufstieg in die Landesliga ist somit nicht ausgeschlossen. Hierzu müssen jedoch noch alle Ergebnisse, Auf- und Abstiege ermittelt werden. Detlef Heidenreich ist – nach den schlechten Startbedingungen der Damenmannschaft – sehr stolz auf seine Schwimmerinnen.

 

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