KIENBAUM. Am vergangenen Wochenende starteten Marie Dehning (U18), Max Dehning (U16) und Marvin Rullmann (U18) vom Mehrkampfteam der LG Celle-Land bei den Norddeutschen Winterwurfmeisterschaften in Kienbaum. Als erste bei diesen Meisterschaften war Marie an der Reihe. Das Mehrkampftalent konnte sich in ihrer Paradedisziplin, dem Speerwurf, mit starken 46,56 m gleich zu Beginn des Wettkampfes an die Spitze des Teilnehmerfeldes setzen und gab diese  Führung bis zum Ende nicht mehr ab. Mit dieser starken Weite übertraf sie deutlich die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften und gewann souverän die Goldmedaille.

Einen weiteren Paukenschlag der Veranstaltung konnte ihr Bruder Max ebenfalls im Speerwurf setzen. Mit dem dritten Versuch von 47,39 m qualifizierte er sich als Erster für das Finale der besten acht Athleten. Im fünften Versuch konnte er sich noch einmal auf 51,14 m steigern und gewann mit dieser Weite ebenfalls souverän seinen ersten Norddeutschen Meistertitel.

Am zweiten Tag stand für Marvin und Max noch der Diskuswettbewerb auf dem Zeitplan und beide Athleten beendeten mit neuen persönlichen Bestleistungen diese Meisterschaften. Max erzielte nach einem guten Dreh-Abwurf-Rhythmus direkt im ersten Versuch seine neue Bestweite von 38,96 m und übertraf damit nicht nur seinen persönlichen Rekord um gut vier Meter, sondern belohnte sich auch mit der Bronzemedaille.

Trainingskollege Marvin begann seinen Wettkampf mit guten 38,03 m ebenfalls im ersten Versuch und kam mit dieser Weite ziemlich dicht an seine Bestleistung heran. Im letzten Versuch erhöhte der Athlet des TuS Bergen noch einmal seine Drehgeschwindigkeit und traf auch den Abwurf sehr gut, sodass der Diskus erst bei 40,00 m landete. Damit belegte Marvin ebenfalls mit neuer persönlicher Bestleistung einen vierten Platz und erreichte damit die beste Platzierung seiner Laufbahn bei Norddeutschen Meisterschaften.  „Alle drei Athleten bewegen sich auf einem technisch hohen Niveau und es freut mich sehr, dass sie dieses im Wettkampf zeigen und sich für ihren Trainingsfleiß selbst belohnen konnten“, so das Fazit des Trainers Björn Lippa nach dem erfolgreichen Wochenende.

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