BECKLINGEN. Bei herrlichem Wetter feierten die Becklinger am Wochenende ihr Schützenfest. Bereits am Donnertag fand das Königschießen im Becklinger Schießstand statt. Lange sah es danach aus, als hätte Andreas Kutzinski dabei die Nase vorn, bis Mario Calafato in den Schießstand trat und ihn noch übertraf. Den 1. Ministerposten errang Sven Schönknecht direkt in seinem ersten Mitgliedsjahr im Schützenverein. Den Lederorden für den „gefährlichsten“ Schützen konnte sich Florian Denecke sichern. Jugendkönigin wurde Emilie Dralle. Henrike und Jannis Ebel reihen sich dahinter als 1. und 2. Begleiter ein. Den Gästepokal errang am Sonntag der amtierende König der Könige von dem Schützen- und Schießsportverein Wardböhmen Matthias Klages. Der Damenpokal ging an Maike Habermann.

Am Samstagmorgen weckten die Kanoniere den alten König bereits um 4.45 Uhr. Anschließend zogen sie durch den Ort und böllerten die Schützen wach. Wer dennoch um 09.00 Uhr beim Antreten fehlte, wurde mit 5 Euro Strafgeld belegt und mussten mit einem Eintrag ins „schwarze Buch“ von Adjutant Steffen Kruse rechnen.

Nach dem Festessen zogen die Becklinger Schützen noch einmal zur Residenz des scheidenden Königs Jochen Tewes. Auf dem Rückweg wurde, mit der Kranzniederlegung am Ehrenmal, den gefallenen Soldaten der Weltkriege gedacht. Zurück auf dem Festsaal konnten dann die neuen Majestäten proklamiert werden. König und Jugendkönigin begannen ihre Regentschaft daraufhin mit einem Ehrentanz. Am Abend stand dann die Tanzfläche auch für alle anderen Tanzwütigen zur Verfügung. DJ Albany heizte den Becklinger Schützen und den zahlreichen Gästen ordentlich ein.

Der Sonntagmorgen begann dann mit dem Katerfrühstück. Anschließend marscheierte man, begleitet durch den Fanfarenzug Bergen, zum neuen König. Dort angekommen, mussten natürlich Maßnahmen gegen die große Hitze getroffen werden. Einige Schützen ließen es sich nicht nehmen, den Pool des neuen Königs zu testen. Mit dem Tanzabend am Sonntag endete dann das diesjährige Schützenfest in Becklingen – jedoch nicht, ohne noch einmal richtig die Korken knallen zu lassen.

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