ESCHEDE. Der Arzt Martin Straube hält am Dienstag, 21. Mai, einen Vortrag auf Einladung des Homöopathie-Vereins Eschede: „Das Wunder der Verdauung“. Beginn ist um 19.30 Uhr im Hotel Deutsches Haus, Eschede.

Dazu teilt der Veranstalter mit. „Die Verdauungsvorgänge sind in unserem Bewusstsein und auch unterbewusst von einem hohen Stellenwert. Sie sind ja auch existentiell bedeutsam: leiblich, sozial, psychisch, geistig. Vom Einnehmen der Speisen, gerne in geselligem Rahmen, dem Genuss des Geschmacks, der Bedeutung von Hunger, aber auch Völlegefühl, Übelkeit, Blähungen, Erbrechen bis hin zu anderen Formen der Ausscheidung, meist nicht „in geselligem Rahmen“, aber alles kulturell normiert, reicht der Verdauungsvorgang und macht seinen Stellenwert auch über die biologische Funktion hinaus deutlich. Das zeigt sich auch darin, dass viele Redensarten die menschliche Gefühlswelt, Stress- und Problem-Bewältigung mit dem Verdauungsvorgang sprachlich in Verbindung setzen: Da muss erst etwas Unvorhergesehenes ‚verdaut werden‘, ‚daran noch lange herumgekaut‘, es ‚erst geschluckt‘ werden, Menschen ‚fressen alles in sich hinein‘, was ihnen dann ’schwer im Magen‘ liegt und eventuell ’sauer aufstößt‘, was viele ‚gründlich satt haben‘ und vieles mehr.

Weitgehend bekannt ist auch, dass sich seelische Belastungen auf Verdauungsvorgänge auswirken können. Dies Bild der Verdauung allein ist schon wunderbar. Das größere Wunder der Verdauung aber liegt vor allem in der Tatsache, dass wir alles, was wir zu uns nehmen, wieder ausscheiden – es rutscht, mehr oder weniger, hindurch – wobei doch alles das, was der Körper, seine Zellen, Organe, dringend benötigen, ‚hängen‘ bleibt (wenn es denn in den Speisen drin gewesen ist) und im intensiven Kontakt mit unseren Häuten den Weg in uns hinein findet.

Mit diesem Wunder beschäftigt sich der Vortrag. Er steht damit im Einklang mit den Zielen des 1. Norddeutschen Vereins für Homöopathie und Lebenspflege e.V. Eschede, den Informationsstand der Zuhörer zu erweitern und ihre Kompetenz in Fragen von Krankheit und Gesundheit zu stärken. Von Nicht-Mitgliedern wird ein Kostenbeitrag (Richtsatz 4 €) erbeten.

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