Celle steht auf: "Maskenpflicht für Kinder verursacht viel Leid"

Gesellschaft Von Redaktion | am So., 11.04.2021 - 15:40

CELLE. Gestern am späten Vormittag hatte die Initiative "Celle steht auf" erneut zu einem "Spaziergang" mit Kundgebung auf dem Großen Plan eingeladen. Rund 80 Personen nahmen daran teil. In den vor Ort gehaltenen Reden ging es um diesmal vor allem um Maskenpflicht und Schnelltests für Kinder in Zusammenhang mit dem Schulbesuch. Einige der Ansprachen geben wir hier wieder:

Eröffnungsrede von Annegret Eckert:
"Hallo ihr lieben Unverdrossenen, das Wetter ist in Celle wieder so wie unser Gemütszustand: bedeckt aber nicht hoffnungslos. Wir lassen uns nicht davon abhalten, durch Celles Straßen zu ziehen. Dieses mal wieder für unsere Kinder. Und es ist sehr notwendig, denn der Staat und seine nachgeordneten Dienststellen, die Landkreise und Kommunen, die Schulen und Kindertagesstätten machen sich unverhohlen daran, die Würde und die Unversehrtheit unserer Kinder anzugreifen. Der Maskenzwang in Schulen und öffentlichen Gebäuden für alle Kinder ab 6 Jahren hat bisher schon viel Leid verursacht. Jetzt kommt zusätzlich die Zwangstestung auf unsere Kinder zu. Kein Test - dann kannst du hier nicht mehr rein, so lautet schlicht und einfach die Devise der Schulen.

Laut dem Robert-Koch-Institut ist es nicht sinnvoll, Menschen ohne Symptome zu testen, weil die positiv Getesteten zu 98 % falsch seien. Warum setzen wir dann Kinder unnötigem Stress aus? Soviel sei aber vorab gesagt oder vielmehr gefragt: sind die Teste für die Kinder oder eher für die Eltern? Ist es nicht ein Test für euch, liebe Mütter und Väter, um herauszubekommen, was ihr euch noch alles gefallen lasst? Wo ist eure rote Linie? Die Kinder sind eure Schutzbefohlenen und sie brauchen euch mehr denn je. Glaubt ihr, der Staat wird für eure Kinder aufkommen, wenn etwas bei diesen Millionen von Testungen passiert? Entscheidet jetzt und entscheidet richtig.

Und dann drohen uns auch noch die Impfungen für Kinder. Gegen eine Pandemie, die es nur gibt, weil falsche Testergebnisse missbraucht werden und weil die Corona-Krise von Politik und Medien durch Angstpropaganda gepuscht wird. Es wurden bereits Testimpfungen an Kindern und Kleinkindern durchgeführt und es gab viele Nebenwirkungen. Darüber wird natürlich geschwiegen, denn die Impfagenda soll erfüllt werden. Zugunsten der Pharmaindustrie und zu Lasten unserer Gesundheit. Denn es ist ein offenes Geheimnis, dass ungeimpfte Kinder gesünder und robuster sind als geimpfte.

Der Widerstand gegen das Corona-Regime wird immer heftiger und hat auch schon längst unsere Stadt erfasst. Ich freue mich, euch mitteilen zu dürfen, dass bereits mehrere Lehrer in Celle remonstriert haben. Eine Remonstration ist eine Einwendung, die ein Beamter gegen eine Weisung von seinem Vorgesetzten erhebt. Diese Lehrer können es nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren, die unsinnigen Teste in den Schulen durchzuführen. Sie sind bereit notfalls den Dienst zu quitteren. Das nenne ich Mut und dafür erbitte ich euren Applaus!"

Redebeitrag von Anja B.*

"Unsere Kinder in der Corona-Zeit
Seit einem Jahr hören wir, dass wir Rücksicht auf die Alten und Kranken nehmen müssen. Sonst sind wir rücksichtslos und unsozial. Wir müssen die anderen schützen. Aber die Alten und Kranken sind erwachsen und sind in der Lage, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Und wenn nicht, haben sie im Normalfall einen Betreuer. Und um diejenigen mit Betreuer oder in Einrichtungen lebenden soll es hier heute auch nicht gehen. Heute geht es um unsere echten Schutzbefohlenen, die scheinbar von allen vergessen wurden. Diejenigen, die das meiste Leid durch die Maßnahmen trifft, diejenigen, die sich am wenigsten wehren können.
Es geht um unsere Kinder!
Den Kindern geht es seit geraumer Zeit sehr schlecht, alles was Freude und Spaß bereitet, alles was lebensbejahend ist, wurde verboten. Freunde treffen wird kritisch gesehen und außerdem werden sie verantwortlich gemacht für das Sterben der Alten und
Kranken, wenn sie sich nicht an die Maßnahmen halten. Den Jüngsten wird quasi die Verantwortung der Ältesten zugeschoben. Das raubt Ihnen nicht nur die Kindheit.
Das ist emotionaler Missbrauch, der an unseren Kindern ausgeübt wird. Emotionaler Missbrauch löst stärkste Schuldgefühle aus, die Kinder leiden an intensivem Stress und Angst, sind sich aber dessen nicht bewusst. Kinder wollen alles Recht machen, ertragen meistens wortlos, gewöhnen sich schnell an die Regeln und Masken, aus Angst die Liebe der Erwachsenen zu verlieren. Wie schwer die Traumatisierung von Menschen ist, die in maskierte Gesichter blicken müssen, wird sich nicht nur erst Jahre später zeigen. Schon jetzt kenne ich mehr Kinder, denen es schlecht geht, als an COVID erkrankte oder verstorbene Menschen.
Hier einige Aussagen von Eltern:
• Mein Kind hat seit geraumer Zeit Alpträume. Es ist immer derselbe Traum: gute Menschen sind auf einmal doch böse und wollen ihn jetzt umbringen. Er mag nicht mehr alleine in seinem Zimmer schlafen.
• Die Tochter einer Freundin entwickelte eine Angststörung. Sie war vorher sehr aktiv im Sport. Da all ihre Hobbys wegfallen, hat sie nichts mehr, was sie auffangen oder ablenken könnte ….
• Mein älterer Sohn verabredet sich kaum noch, hängt nur noch vor dem Computer und zockt. Er bewegt sich fast gar nicht mehr, verabredet sich kaum noch. Er ist antriebsarm und lustlos.
• Mein Kind möchte nicht mehr zur Schule gehen, diese ganzen Masken machen ihm Angst.
• Meine 15-jährige Tochter hat seit ca. einem halben Jahr ganz schwer mit Magersucht zu kämpfen. Sie ist nur noch Haut und Knochen. Es gibt kaum Therapieplätze, keine Ablenkung, nichts was ihr Freude machen würde und ihr dabei helfen könnte, da wieder raus zu kommen.
• Mein Sohn hat eine Maskenbefreiung. Er wurde daraufhin ausgegrenzt, wurde behandelt wie ein Aussätziger: er musste immer als letztes in die Klasse rein oder raus, hatte einen
Einzelplatz mit großem Abstand zu den anderen, die Pausen musste er allein, abseits von den anderen verbringen
• ein Mädchen hatte sich auf das Wochenende mit der Mama gefreut. Da die Schulklasse aber in Quarantäne musste, blieb ihr keine Wahl, sie durfte nicht zu der Mutter, musste 14 Tage im Heim in ihrem Zimmer isoliert werden. Sie hatte fürchterlich geweint.
• Mein Sohn hat durch das stündliche Desinfizieren der Hände ganz aufgerissene, schmerzhafte Haut. Er weint, hat Angst die Hände hinzuhalten, aber die Lehrerin verlangt das.
• mein Sohn ist 14. Aufgrund einer familiären Krise ist er depressiv geworden. Nun sieht er keine Perspektive mehr, er kommt aus der Depression nicht raus, da vieles was zur Heilung beitragen würde, verboten ist.
• ein Mädchen darf sich seit mehr als 3 Monaten überhaupt nicht mehr mit Freunden treffen, da ein Elternteil schwer krank ist.
• Eine Lehrerin befahl den Schülern eine FFP2 Maske zu tragen, da sie selbst zu der Risikogruppe gehört. Eigentlich sind FFP2- Masken für Kinder gar nicht zulässig.
• Klassenfahrten? Abgesagt
• Eine 4-jährige wacht morgens auf und das erste, was sie sagt, ist: wann hört Corona endlich auf?
Neu dazu kommen jetzt diese Schnelltests. Das ist nicht nur ein körperlicher Eingriff, bei dem es zu Verletzungen kommen kann. Hat sich schon mal jemand gefragt, was das mit dem Kind macht, wenn es 15-20 min auf das Ergebnis warten muss? Bin ich vielleicht infiziert? Habe ich schon jemanden angesteckt? Wie werden sich die anderen verhalten, wenn ich ein positives Ergebnis bekomme?

Selbst das RKI schreibt, dass die Fehlerquote bei diesen Schnelltests hoch ist. Warum setzten wir unsere Kinder diesem Druck aus??? Die Liste lässt sich noch endlos fortsetzten und häusliche Gewalt und vieles andere ist noch nicht mal dabei.
Die Situation in den Schulen ist dramatisch. Alle mit Masken, alle auf Abstand, alle 30 min lüften, die Kinder frieren. Dann der ständige Wechsel zwischen den verschiedenen Szenarien, dem häuslichem Lernen und Quarantäne.
Das Zeitgefühl der Kinder ist ein anderes als das der Erwachsenen. Zum Beispiel ein Jahr ist für ein kleines Kind von 5-6 Jahren vergleichbar mit 10 Jahren eines 70-jährigen. Für Kinder und Jugendliche dauert das alles Ewigkeiten, eine endlose Zeit. Wie sollen sie da noch eine Perspektive erkennen können??

In Deutschland sind noch keine Zahlen für Suizide veröffentlicht, aber die Psychologen und Psychiater berichten von einem dramatischen Anstieg unter Kindern und Jugendlichen. In Österreich berichtete der ORF, dass sämtliche Kinder- und Jugendpsychiatrische Kliniken bereits eine Triage fahren müssen. Ein Szenario was man für COVID Erkrankungen vermeiden wollte. Also haben wir alle, besonders die Kinder, diese harten Maßnahmen zu ertragen, damit ja keiner an COVID stirbt und die Intensivstationen keine Triage fahren müssen. Aber bei Kindern ist das egal? Denn da ist es bereits Realität!
Die Kinder sind unsere Schutzbefohlenen!
Wir alle haben die Pflicht, unsere Kinder vor staatlichen Übergriffen zu schützen und für ihr Wohl zu sorgen. Haltet euch nicht mehr an vorgeschriebene Regeln sondern fragt euren gesunden Menschenverstand und euer Herz. Unsere Kinder sind unsere Zukunft und eine gute Zukunft kann es nur mit gesunden, glücklichen Kindern geben.
Liebe Eltern, steht jetzt für eure Kinder auf!
Wir haben noch einige Informationen für euch:
Eltern finden Unterstützung sowohl bei dem Verein
www.elternstehenauf.de und bei den Klagepaten
www.klagepaten.eu
Der Verein "Eltern stehen auf" bietet außerdem ein Sorgentelefon an: Sorgentelefon - täglich von 8 bis 22 Uhr!
+49 (0)6136 465 88 88
Bitte beobachten Sie ihr Kind sehr gut, wenden Sie sich bei Auffälligkeiten/Veränderungen an einen Psychologen oder Arzt."

*vollständiger Name liegt der Redaktion vor

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