Max Dehning mit Anlaufschwierigkeiten

Leichtathletik Von Extern | am Do., 20.05.2021 - 15:05

HALLE/BERGEN. Am Wochenende fanden die Halleschen Werfertage am "Wurfzentrum Brandberge" in Halle an der Saale statt. Es hatten sich im Vorfeld fast alle deutschen Athletinnen und Athleten, die in den Wurf-Disziplinen um nationale Meistertitel, die Qualifikation für Tokio oder gar um Olympia-Medaillen kämpfen wollen, angekündigt.

Im Mittelpunkt standen am Samstag die Wettbewerbe der Männer und Frauen, aber auch in der U20 ging es um internationale Startplätze, und zwar jene für die U20-EM in Tallinn (Estland; 15. bis 18. Juni) und die U20-WM in Nairobi (Kenia; 17. bis 22. August). Von der LG Celle-Land war Speerwurftalent Max Dehning, gegen die bis zu zwei Jahre ältere Konkurrenz der Altersklasse U20 am Start. Mit dem noch etwas ungewohnten 800g-Speer versuchte er sich für die U20 Welt- bzw. Europameisterschaften zu qualifizieren.

Bei strömendem Regen begann Max den ersten Qualifikationswettkampf des Jahres 2021 mit ordentlichen 62,74m. Diese Weite bestätigte das Wurftalent des TuS Bergen noch einmal im sechsten Versuch mit 62,28m. Am Endes des Tages wurde Max gegen die komplette nationale U20 Speerwurfelite starker Zweiter. „Während des gesamten Wettkampfes hatte ich mit Anlaufproblemen zu kämpfen und dadurch ist keine optimale Abwurfposition zustande gekommen. Hinzu kamen die schlechten Wetterverhältnisse", so Max Dehning zu seinem Wettkampf. 

Mit diesem Ergebnis konnte er zwar noch nicht die geforderte Qualifikationsweite des Deutschen Leichtathletikverbandes übertreffen, diese Marke kann er dann aber am ersten Juli-Wochenende bei dem finalen Qualifikationswettkampf, der internationalen Junioren-Gala in Mannheim, erzielen. Im Anschluss an diesen Wettkampf werden dann die Athleten und Athletinnen für die internationalen Meisterschaften nominiert. „Wir haben in den letzten Trainingseinheiten den Wettkampfanlauf von Max neu rhythmisiert, damit er in eine noch bessere Abwurfposition kommt. Die Umsetzung in den Wettkampf hat heute, auch aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse, noch nicht optimal funktioniert“, erklärte Trainer Björn Lippa.