CELLE. Um Kurse in der „Ersten Hilfe“ anbieten und durchführen zu können ist es, so lauten die Vertragsbedingungen mit den Berufsgenossenschaften, für die Ausbilder erforderlich, jährlich eine Mindestanzahl von Fortbildungsstunden zu besuchen. Die Malteser organisieren einmal im Jahr an einem Wochenende diese Fortbildungen in Eigeninitiative. Einige der Themen sind vorgegeben, andere können hinzukommen. Zu diesen Fortbildungen kommen in der Regel alle Ausbilder zusammen. „Selbst unsere Ausbilder aus Lüneburg und Uelzen freuen sich darauf wieder einmal mit allen zusammen zu kommen“, berichtet Dr. Michael Többens von den Maltesern.

Für den Bereich der Methodik und Didaktik kam eine Dozentin aus Braunschweig. Sie vermittelte in lockerer Atmosphäre, wie Lehrgangsinhalte auch ohne Power Point visualisiert werden können. Für den medizinischen Bereich konnte Dr. Peter Hannemann, Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin beim AKH, gewonnen werden. Nach dem Vortrag über erste Maßnahmen bei Asthmaanfällen und Verletzungen der Lunge, konnten die Ausbilder gezielte Fragen stellen.

Über den Tellerrand geschaut wurde bei einem Vortrag über Plasmaspende. Die Leiterin des Plasmazentrums in Hannover erläuterte sehr engagiert die Methode der Spende und die Anwendungsmöglichkeiten des Blutplasmas. Dieses Thema gehört zwar nicht zur Standardausbildung eines Ausbilders, die Malteser sind aber bemüht auch Fragen der Kursteilnehmer beantworten zu können, die möglicherweise einmal außerhalb der Ersten Hilfe liegen. Auch im kommenden Jahr wollen die Ausbilder der Malteser wieder „über den Tellerrand blicken“.

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.