CELLE. Am Donnerstag, 30. März 2017, ist das Gregor Hilden Organ Trio zu Gast im „Herzog Ernst“, Neue Straße 15, in Celle. Einlass 18.00  Showtime 20.00 Uhr.

Funky, bluesy, jazzy – wenn drei etablierte Musiker der deutschen R & B Szene  zu einem Konzertabend einladen, wird man sicherlich ein musikalisches Highlight erwarten dürfen. Vornehmlich Titel aus der Feder des Gitarristen Gregor Hilden – der auch dieses Projekt initiierte – stehen auf dem Programm. Musik, im Grenzbereich von Blues, Soul, Jazz, die durch die Spiellaune und die Spontanität der drei Protagonisten geprägt sein wird. Improvisation, Groove, gute Laune: Das Konzept verspricht einen mitreißenden und vielseitigen Gig mit hohem Musikalitäts- und Spaßfaktor!

Gregor Hilden – Blues, Soul und grooviger Jazz stehen auf dem Programm des Münsteraner Gitarristen Gregor Hilden. Mit unzähligen Auftritten und insgesamt 12 CDs und einer Live-DVD unter eigenem Namen ist er seit langem in der Szene aktiv und mittlerweile auch international bekannt. Das Fachmagazin „Gitarre und Bass“ widmete ihm mehrere Features, wies dabei auf Einflüsse von Peter Green und Larry Carlton hin und belegte sein Spiel mit Prädikaten wie „ökonomisch, flexibel und elegant„. Das charakterisiert Hildens Musik – eine Melange aus Blues, Jazz und Soul – denn auch höchst zutreffend. Hildens Spiel ist nicht auf Attribute wie „besser„, „schneller“ oder „spektakulärer“ angewiesen, sondern überzeugt vielmehr durch einen gefühlvollen Stil, der nicht durch Schubladen-Denken gekennzeichnet ist, sondern höchst individuelle Noten besitzt. Ebendies verdeutlicht der Musiker auf seinen letzten CDs „Blue In Red“ und „In Phase“ (2015)

Die E-Gitarre  ist die „Stimme“ vornehmlich selbst geschriebenen Titel, die allesamt die vielfältigen stilistischen Interessen des Protagonisten widerspiegeln: Blues, Funk, Jazz, souligen Pop und R & B.Der musikalische Bogen aber, der auf dieser CD gespannt wird, ist ungleich umfassend: Federnde, singende Gitarrenlinien treffen auf extrem swingige Rhythmustruppe, knackiger Funk-Titel  atmosphärische Balladen und schöne Uptempo-Jazz-Grooves. Interessant sind vor allem die Eigenkompositionen.

Wolfgang Roggenkamp – Organist und Schlagzeuger absolviert das Klassikstudium am Conservatorium in Osnabrück, von 1986-1989. In den Jahren 1989 – 1993 studiert er Jazz, Rock und Pop an der Folkwang Hochschule in Essen. 1996 verschlägt es Wolfgang an das Berklee College of Music in Boston.  Schon in diesen frühen Jahren hat Wolfgang viele Engagements, geht auf Tourneen und spielt Platten ein. Zusammenarbeiten, u.a. mit dem Trompeter Uli Beckerhoff, Gitarrist Peter O’Mara, Helmut Hattler, Johnny Heartsman oder Kenny Wheeler machen ihn zu einem erfahrenen Musiker.  Er verlässt die Position des „Nur Drummers“, als sich über die Jahre Kompositionen und Tasteninstrumente zu einem weiteren Arbeitsfeld entwickeln. 1995 erscheint Wolfgangs erste CD „Spirits“, es folgt die erste veröffentlichte Komposition „African Blues“, erschienen im Gretel Verlag. Seit 1986 spielte er auf ca. 35 CDs mit, seit 2000 lebt er in Berlin und gründet dort seine eigene Band. Wolfgang tourt und recorded, gibt Drum-, Keyboard- und Hammondworkshops.

Jost Nickel – Kurz vor dem Release von Jan Delays Platin-CD „Mercedes Dance“ im Jahr 2006 wurde Jost Nickel als Drummer für Jan Delays Live Band engagiert. Nach der vom Publikum begeistert aufgenommenen CD „Mercedes-Dance-Live“ im Jahr 2007 intensivierte sich die Zusammenarbeit, so dass Jost Nickel auf den beiden weiteren Nummer-1-CDs „Wir Kinder vom Bahnhof Soul“ & „Hammer & Michel“ nicht nur als Drummer sondern auch als Komponist vertreten ist.

Studiert hat Jost Nickel am Drummers Collective in New York und sich unter anderem als Drummer/Musical Director bei Mousse T. (feat. Andrew Roachford & Omar) aber auch bei Seeed und Marla Glen oder Randy Brecker einen Namen gemacht. Zusätzlich hat er im Verlauf der letzten Jahre mehrere Top 10 CDs im In- und Ausland eingespielt.

Durch seine sehr inspirierenden und zugleich unterhaltsamen Drum Clinics und seine Auftritte bei verschiedenen internationalen Drum Festivals hat sich Jost eine große Fangemeinde unter Drummern in der ganzen Welt erspielt. Das Montreal Drum Fest 2010 in Kanada war Josts erste Performance in Nordamerika. Es folgten Auftritte auf der Pasic in den USA (2012 & 2016), der Namm Show in Los Angeles (2015), der London Drum Show (2016), dem Meinl Drum Festival (2008, 2012 & 2016) und dem Tam Tam Festival in Spanien (2016).
2016 wurde Jost als „Best Clinician“ im Modern Drummers Readers Poll nominiert und von musicradar als einer der 10 besten Clinicians weltweit geehrt.

https://www.gregorhilden.de

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