Ministerin Otte-Kinast besucht Heideschwimmbad Höfer

Politik Von Extern | am Mi., 11.08.2021 - 16:36

HÖFER. Die Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Barbara Otte-Kinast, hat auf Einladung des CDU-Gemeindeverbandes Eschede am Montag das Heideschwimmbad Höfer in der Gemeinde Eschede besucht.  
 
Sowohl das Heideschwimmbad Höfer als auch das Freibad in Eschede konnten dank Landesförderungen saniert werden, wie die CDU mitteilt. Die VertreterInnen der Freibäder nutzen die Gelegenheit, sich in diesem Rahmen bei der Ministerin zu bedanken. Nach einer kurzen Begrüßung durch den örtlichen CDU-Vorsitzenden Dirk Drögemüller und den Bundestagsabgeordneten Henning Otte stellte Barbara Otte-Kinast in dar, vor welchen Herausforderungen insbesondere die Landwirtschaft in Niedersachsen aus ihrer Sicht derzeit steht. Das Ministerium habe die europäischen Vorgaben umzusetzen und die Interessen zwischen Landwirtschaft, dem Natur- und Tierschutz und den Verbrauchern zu vereinen.

Dabei machte sie deutlich, dass eine zielführende Politik nicht nur auf schwarz oder weiß basiere, sondern jeder seinen Beitrag zu leisten habe und Kompromisse zu schließen seien. Der Beschluss des niedersächsischen Weges sei ein wichtiger Beitrag dazu, Naturschutz und Landwirtschaft zusammenzubringen. Viel Arbeit liege jedoch noch vor der Ministerin, wobei auch das Zusammenspiel mit anderen Landesministerien und dem Bund von Bedeutung für sinnvolle Ergebnisse sei.

Zu der Veranstaltung mit ca. 50 Teilnehmenden waren auch der Landtagsabgeordnete Jörn Schepelmann, der Landratskandidat Axel Flader und der Bürgermeisterkandidat der CDU Eschede Jan Thomas gekommen. Ebenso kamen die CDU-Kandidaten für den Kreistag und Gemeinderat Eschede mit BürgerInnen ins Gespräch. 
VertreterInnen der Landwirtschaft, des Landvolks und der Landfrauen waren anwesend, um mit der Ministerin zu sprechen. Dabei wurden Themen wie die Beregnung von landwirtschaftlichen Flächen und die neuen Regelungen der Landesdüngeverordnung in den roten Gebieten diskutiert. Auch der Wirtschaftswegebau und die Kälbertransportverordnung wurden angesprochen.

Anschließend stellte sich der CDU-Bürgermeisterkandidat Jan Thomas den Anwesenden vor und betonte die Möglichkeiten der Inanspruchnahme von Fördermitteln für öffentliche und private Maßnahmen. Als Förderbeispiele nannte er Maßnahmen zur Verbesserung von innerörtlichen Wegen und Plätzen oder öffentlichen Erholungs- und Freiflächen oder die Erhaltung von ortsbildprägenden Gebäuden. Jan Thomas will sich eigenen Angaben zufolge als Bürgermeister der Gemeinde Eschede gezielt dafür einsetzen, Fördermittel einzuwerben, die einen hohen Mehrwert für die Gemeinschaft haben. Dabei sieht er die Beteiligung der BürgerInnen als ein wichtiges Mittel, gute und von allen akzeptierte Ergebnisse zu erzielen. 

Foto: Jörn Schepelmann, Sonja Mügge-Luttermann, Holger Brandes, Dirk Drögemüller, Barbara Otte-Kinast und Henning Otte