CELLE. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Die Gegenwart des Antisemitismus“ liest die Journalistin Mirna Funk am Sonntag, 3. September, um 17.00 Uhr, in der Celler Synagoge aus ihrem Debütroman „Winternähe“. Die Autorin beschreibt das Leben der jungen deutschen Jüdin Lola auf der Suche nach der eigenen Identität. Wie lässt sich die Gegenwart mit ihrer Vergangenheit in Einklang bringen? Lola macht sich auf eine Reise, die sie von Berlin über Tel Aviv nach Bangkok führt. Sie konfrontiert uns mit Antisemitismus in Deutschland, mit dem Krieg in Israel im Sommer 2014 und der Frage nach Identität in einer globalisierten Welt.

Der Vortrag findet in der Celler Synagoge, Im Kreise 24, statt. Der Eintritt beträgt 6 Euro, für Schüler/innen und Studenten/innen 3 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf bei der vhs Celle, Trift 20, sowie an der Abendkasse.

Der nächste Vortrag aus der Reihe ist am Freitag, 15. September, 19.00 Uhr, im Bomann-Museum zu hören. Dann zeigt der Jurist und Publizist, Dr. Tilman Tarach, den preisgekrönten Dokumentarfilm „Die vergessenen Flüchtlinge“ von Michael Grynszpan mit anschließendem Vortrag. Der Eintritt ist frei.

Am Donnerstag, 7. Dezember, um 19.00 Uhr, referiert die Historikerin, Ulrike Becker, im Saal der vhs Celle, Trift 20, über den „Sechstagekrieg 1967 und das deutsche Israelbild“. Der Eintritt ist frei.

Die Vortragsreihe „Die Gegenwart des Antisemitismus“ ist eine Initiative des Celler Netzwerks gegen Antisemitismus. Ihm gehören an: die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle, die Jüdische Gemeinde Celle, der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen K.d.ö.R., das Stadtarchiv Celle, die Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten, die Volkshochschule Celle und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.

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