CELLE/HERMANNSBURG. Es ist ihnen ein persönliches Anliegen, das sie selbst bei widrigen äußeren Bedingungen antreibt, sich für andere Menschen einzusetzen: Wie seit 2013 hat auch in diesem Jahr wieder ein Team des Ev.-luth. Missionswerks in Niedersachsen (ELM) am traditionellen Celler WASA-Lauf teilgenommen. In diesem Jahr hat es dabei für ein Projekt in Südafrika geworben, das Jugendlichen mit Beeinträchtigungen eine bessere Zukunft ermöglichen soll.

„Wir gehen langsam – Hilfe für Jugendliche mit Beeinträchtigungen in KwaZamokuhle“ – so lautete das Motto für das ELM-Sponsorenprojekt beim diesjährigen WASA-Lauf in Celle. Und demgemäß hatte sich eine kleine agile Gruppe aufgemacht, um mit sportlicher Betätigung einem guten Zweck zu dienen. Mit Marina Gruel-Dovner und Rainer Allmann haben sich sogar zwei des ELM-Teams auf die Laufstrecken von 15 und 20 Kilometern gewagt.

„Der Gottesdienst in der Stadtkirche war ein toller Einstieg“, berichtet  Erich Hertel vom ELM-Team, „da es in der Predigt auch darum ging, wie unser Leben trotz aller Behinderungen und Begrenztheiten von Gottes Liebe umgeben ist und mutig angenommen werden kann. So machten wir uns innerlich gestärkt und voller Zuversicht auf den Weg.“ Und auch der nach halber Strecke einsetzende Regen habe der guten Stimmung keinen Abbruch getan. „Alle schafften es bis zum Ziel.“

Pastor a. D. Hertel betont dabei vor allem den Teamgeist der ELM-Teilnehmenden: „Wichtig war wiederum die Erfahrung, wie sehr uns das gemeinschaftliche Miteinander trägt und Mut macht, auch Schwächeperioden zu überstehen. Darin liegt ja nicht nur ein Geheimnis des Glaubens, sondern auch des Sports.“ Mit dieser Haltung kamen für das Projekt, bei dem es um die Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen geht, bereits rund 800 Euro zusammen. In KwaZamokuhle, zwei Autostunden von der Hauptstadt Pretoria entfernt, werden in Tagespflegezentren und bei Besuchen in ihren Familien Kinder mit Problemen beim Laufen, Sprechen oder Hören gezielt andere Möglichkeiten der Kommunikation und Bewegung beigebracht.

„Mich freut, dass ich auch in diesem Jahr wieder Freundinnen und Freunde des ELM zum Mitmachen bewegen konnte“, sagt Marina Gruel-Dovner, selbst Mitarbeiterin des Hermannsburger Missionswerks und passionierte Läuferin, und rührt aus voller Überzeugung die Werbetrommel. Auch über den WASA-Lauf hinaus kann das Projekt in KwaZamokuhle unterstützt werden: www.spenden-fuer-mission.de oder www.elm-mission.net sowie Spendenkonto des ELM: DE54 2575 0001 0000 9191 91

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