CELLE. Nach der Bundestagswahl hat die Politik nun die Neuwahlen in Niedersachsen zu meistern. Während Stephan Weil bereits Koalitionen ausschließt, habe Bernd Althusmann mit der CDU erst einmal das Ziel, ein gutes Wahlergebnis abzuliefern. Die MIT-Celle ruft auf diesem Wege alle Wahlberechtigen auf, am 15.Oktober, zur Wahl zu gehen und sich dadurch unbedingt für ihr Bundesland Niedersachsen einzusetzen.

Die jetzige Regierung habe sich bis heute nicht mit „Ruhm bekleckert“, so der 2. Vorsitzende Bernd Schatt. Sie habe weder den Haushalt saniert, noch wichtige Strukturveränderungen vorgenommen. Der Mittelstand brauche die nötigen Rahmenbedingungen, um für Landesprojekte das nötige Geld zu erwirtschaften und Arbeitsplätze zu schaffen. Für dieses Ziel habe die CDU Niedersachsen mit Althusmann die weitaus besseren Voraussetzungen und Strategien, so Schatt.

„Die Zeit für Protestwahlen ist gelaufen“ ergänzt der 1. Vorsitzende Nikola Felba. Für ihn haben die Parteien aus der linken und rechten Ecke keinen echten Bezug zur Wirtschaft und würden demnach dem Land nicht weiterhelfen können. Die MIT arbeite gern mit allen demokratischen Kräften zusammen und das auch mit künftigen Wahlverlierern, so Felba.

Während in der Bundesregierung alles auf eine Koalition zwischen CDU / CSU, FDP und Bündnis 90 Grüne hinauslaufe, richte die Mittelstandsvereinigung ihren Blick auf die Wahlen in Niedersachsen. Die MIT verfolge die politische Haltung zu Regelungen der Altersvorsorgepflicht, zur Diskussion fairer Krankenkassenbeiträge, der Kammerpflicht oder beispielsweise der Entwicklung der Minijobs. Um in der Politik etwas bewegen zu können, sehe sich die MIT in der Pflicht, das nötige Grundwissen an die Politik heranzutragen. Sollte aktuell der Kandidat Jörn Schepelmann in den Landtag gewählt werden, hätte die MIT Celle sogar ein eigenes Mitglied im Landtag, das für den Mittelstand und die Arbeitnehmer in Niedersachsen etwas bewegen könne.

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.