CELLE. Prof. Dr. Eckart Mayr, Chefarzt für Orthopädie am AKH Celle, wird in einem Vortrag am Dienstag, 17.10.2017, um 18.00 Uhr insbesondere auf die Diagnostik, das Ausschöpfen konservativer Behandlungsmethoden und innovative Operationsmethoden bei Knie- und Hüftgelenken eingehen und für Fragen zur Verfügung stehen. Der Vortrag findet im Beckmann-Saal, Magnusstraße 4 in Celle, statt. Das Platzkontingent ist begrenzt.

Eine Endoprothese ist ein Implantat, das dauerhaft im Körper verbleibt, um ein geschädigtes Gelenk ganz oder teilweise zu ersetzen: Am häufigsten erfolgt das bei Knie- oder Hüftgelenken. So werden in Deutschland jedes Jahr ca. 200.000 Hüft- und
ca. 165.000 Kniegelenke eingesetzt. Meistens haben die Betroffenen einen langen Leidensweg hinter sich: Schmerzen im Alltag, bei längeren Wegstrecken und am Ende selbst in Ruhe beeinträchtigen die Lebensqualität teilweise erheblich.

„Zunächst ist es wichtig, alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten auszuschöpfen“, erklärt Prof. Dr. Eckart Mayr. „Aber wenn die Schmerzen irgendwann dauerhaft den Alltag beherrschen und den Betroffenen von Dingen abhält, die ihm normalerweise Freude bereiten, rate ich zu einer Operation. Zumal einem heute dank minimal-invasiver Verfahren wie dem vorderen Zugang zu Hüfte, den wir im AKH Celle anwenden, ein sehr modernes und schonendes Operationsverfahren zur Verfügung steht.“

 

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